The Watch - Nachbarn der 3. Art

The Watch (2012), US Laufzeit 102 Minuten, FSK 12, Komödie, Science Fiction-Film, Kinostart 06.09.2012

noch nicht bewertet

Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
4.3
Kritiker
22 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.6
Community
1445 Bewertungen
102 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Akiva Schaffer, mit Ben Stiller und Vince Vaughn

In The Watch müssen Ben Stiller, Jonah Hill, Vince Vaughn und Richard Ayoade als chaotische Mitglieder einer Nachbarschaftswache ihre Stadt vor einer Alieninvasion retten.

Eine Nachbarschaftswache ist ein tolles System, um die Sicherheit in einem Wohngebiet zu erhöhen. Sie ist aber auch hervorragend geeignet, um der eigenen Familie für ein paar Stunden zu entkommen und mit guten Kumpels abzuhängen. In The Watch – Nachbarn der 3. Art verfolgen auch Franklin (Jonah Hill), Bob Finnerty (Vince Vaughn) und Jamarcus (Richard Ayoade) diesen Ansatz. Nur der Manager Evan Trautwig (Ben Stiller) nimmt die Nachbarschaftswache ernst, da in seinem alten Viertel ein Freund von ihm ermordet wurde. Doch der Plan seiner neuen Kumpel, einfach in Ruhe ein paar Biere zu trinken, wird von einigen mysteriösen Vorgängen vereitelt. Bald finden die vier Hobby-Polizisten heraus, dass fiese Aliens einen Plan zur Vernichtung der Menschheit vorbereiten!

Hintergrund & Infos zu The Watch – Nachbarn der 3. Art
Ben Stiller und Vince Vaughn sind mittlerweile alte Hasen in Familienkomödien. Auch Jonah Hill, der vor einigen Jahren mit der Komödie Superbad von Judd Apatow seinen Durchbruch feierte, ist mittlerweile durch Mainstreamkomödien wie Männertrip, Bad Sitter oder 21 Jump Street als Komiker etabliert.

Zu diesem Dreigespann gesellt sich aber noch ein vierter zukünftiger Star aus Großbritannien – Richard Ayoade. Bisher nur Fans durch seine Rolle des schrulligen Informatiker Marice Moss in der BBC-Serie The IT Crowd bekannt, konnte das Multitalent letztes Jahr seinem Regiedebüt Submarine nicht nur die Kritiker begeistern, sondern anscheinend auch die Produzenten von The Watch – Nachbarn der 3. Art, die ihn statt dem ursprünglich vorgesehenen Chris Tucker besetzten.

Doch damit nicht genug der Comedy-Stars. Auch Seth Rogen (Beim ersten Mal) ist bei The Watch – Nachbarn der 3. Art mit von der Partie, allerding nur hinter der Kamera. Gemeinsam mit Evan Goldberg (Superbad, Ananas Express) und Jared Stern (Mr. Poppers Pinguine) schrieb er das Drehbuch zu The Watch – Nachbarn der 3. Art. (ST)

  • 37795279001_1589488428001_ari-origin06-arc-149-1335429920727
  • 37795279001_1699588613001_ari-origin06-arc-168-1340263519537
  • The Watch
  • The Watch - Nachbarn der 3. Art
  • The Watch - Nachbarn der 3. Art

Mehr Bilder (20) und Videos (6) zu The Watch - Nachbarn der 3. Art


Cast & Crew


Kritiken (18) — Film: The Watch - Nachbarn der 3. Art

ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

Kommentar löschen
3.5Schwach

[...]Was von der Idee her wie eine auf Alienwahn umgedeutete Version von Joe Dantes genialem „The ’Burbs“ klingt entpuppt sich als stückwerkige Flachwitzkanonade unter Federführung Seth Rogens und Evan Goldbergs, in der nichts mehr richtig zueinander gehört, was da so an Einflüssen und Umbrüchen und Zwängen von außen als „The Watch“ übrig geblieben ist.[...]

[...]Das Product Placement nimmt mit den Pupillen der Aliens in Form von PlayStation-Controllern aberwitzige Züge an, viel heftiger auf’s Gesicht fällt „The Watch“ aber wieder und wieder deshalb, weil seine Subplots das Reißverschlussverfahren nicht verstanden haben, sprich: sie greifen nicht in die Haupthandlung. Weder, wenn sich Stiller wenig überraschend als Platzpatonensamenergießer offenbart, noch wenn Vaughn seine aufsässige Teenietochter via Facebook stalkt und ihren ochsenpimmel’igen Wandschrankknutschkumpel auf die Bretter schicken will. „The Watch“ wird darin bisweilen ernster und düsterer, als es mit explodierenden Kühen und ellenlangen Diskussionen über die spermaähnliche Beschaffenheit des grünen Alienblutes vereinbar ist. Wo es eines deftigeren Tons in Zynismus und/oder Sarkasmus bedurft hätte besucht „The Watch“ lediglich einige der am häufigsten abphotografierten Allgemeinplätze und setzt darauf, dass das unterschiedliche komödieantische Vermögen des Leadquartetts es irgendwie durchboxt. Was im Laufe des Films aber zunehmend seltener klappt und zum Beispiel Szenen wie das Fotoshooting mit dem ausgeknockten Alien die Figuren einfach nur als komplette und in ihrer moralischen Verfassung scheinbar völlig desorientierte Idioten stehen lässt.

Die außerirdische Brut, optisch zusammengezwittert aus Pumpkinhead, Alien und Predator, wird trotz einiger heftiger Schockeffekte auch nicht wirklich zu einer spannungsfördernden Bedrohung, wenn zwischendrin immer wieder Zeit für Allerweltsprobleme und offensichtliche Red Herrings wie Billy Crudups creep’igen Nachbarn bleibt.[...]

Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Julio Sacchi: Das Manifest

Kommentar löschen
2.0Ärgerlich

Wie schlecht es um amerikanische Filmkomödien bestellt ist, kann man sehr gut sehen, wenn man THE WATCH mit dem nicht ganz unverwandten Hanks-Hammer THE BURBS vergleicht. In THE WATCH ist nämlich nichts zu Ende gedacht oder ausgearbeitet, die vorgeblich plotbestimmende Alien-Hatz tritt mitunter für Ewigkeiten komplett in den Hintergrund, um den Stars ausgiebig Gelegenheit zu geben, sinnlos daherzusabbeln - der viehisch schlechte Schnitt in Dialogszenen legt dabei die Vermutung nahe, daß hier aus zahllosen improvisierten Takes einfach was zusammengehauen wurde, was man für lustig hielt. Isses aber nicht. Und da man sich am Ende zu Troma-Humor herablässt, wusste man das insgeheim wohl auch. Noch unverschämter als die an Zuschauerverachtung grenzende Faulheit, mit der hier von u.a. Seth Rogen ein zusammenhangloser Unsinn zusammengeschustert wurde, ist allerdings die totale Inkonsistenz bei den Figuren: Vince Vaughn spielt im letzten Drittel offensichtlich eine völlig andere Rolle als vorher, und Richard Ayoade wird plötzlich zum Plot Point, zu dem nichts mehr passt, was er zuvor getan hat. Bodenlos. Wenigstens Mopsgesicht Hill gibt einigermaßen überzeugend den Vollpsycho. Und warum glauben Regisseure immer noch, es sei per se lustig, wenn ihre Figuren alte Hits mitsingen?!

5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Kloppo09

Antwort löschen

Definitiv:-)


Tytus

Antwort löschen

manchmal auch Filmerbrechen


Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

Anfangs, als sich die Bürgerwehr formiert und auf Mörderjagd geht, will The Watch - Nachbarn der 3. Art noch vor allem Komödie sein, die mit der Besetzung zwar grob, aber auch durchaus lustig hätte ausfallen können.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

Kommentar löschen
3.0Schwach

Ansonsten oft Garant für absurden und auch mal sympathischen Humor, macht hier Ben Stiller nur auf dumpfen und peinlichen Humor. Zu viert in einem Auto sitzen und rhythmisch in eine Dose pinkeln, ist da gleichzeitig Höhe- und Tiefpunkt der sogenannten Komödie.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Holger Römers: Film-Dienst.de Holger Römers: Film-Dienst.de

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

The Watch lädt [...] dazu ein, es sich mit Evan und seinen Kumpanen gemütlich zu machen. Das funktioniert gar nicht einmal schlecht, weil Regisseur Akiva Schaffer einen entwaffnend gelassenen Rhythmus anschlägt und der schlampig-lockere Plot den komödiantisch versierten Darstellern reichlich Gelegenheit lässt, sich souverän die humoristischen Bälle zuzuspielen.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Dirk Henninger: Echo Online Dirk Henninger: Echo Online

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

Weil die Drehbuchautoren sich nicht entscheiden konnten, ob man als Zielgruppe Teenager oder ältere Kinogänger anpeilen soll, ist letztlich eine krude Mixtur aus unnötig brutalen Gewaltszenen, lahmen Gags und zotigen Geschmacklosigkeiten herausgekommen – einfach nur peinlich.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Jörg Wunder: zitty, Der Tagesspiegel Jörg Wunder: zitty, Der Tagesspiegel

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Das komödiantische Potenzial der in einen alltäglichen Rahmen eingebetteten Begegnung mit feindlichen Außerirdischen wurde in Attack the Block zwar noch besser ausgereizt, aber es macht trotzdem Spaß, den vier Freizeit-Honks beim Alienklatschen zuzuschauen. Amüsant.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Ein kultiger Genremix hätte The Watch - Nachbarn der 3. Art werden können. Die Verbindung aus Satire, Komödie und Horrorfilm bot viel Potenzial, das leider nur streckenweise voll abgerufen wird.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Edward Nigma: CinemaForever

Kommentar löschen
3.0Schwach

"Listen to my words, and hear his face."

Nachbarschaftswachen haben in den USA Tradition. Seit den sechziger Jahren ist diese Institution fester Bestandteil vieler amerikanischer Vororte und erfreut sich großer Beliebtheit. Das änderte sich jedoch schlagartig, als am 26. Februar 2012 in Sanford (Florida) ein unbewaffneter afroamerikanischer Teenager von einem Mitglied der Nachbarschaftswache niedergeschossen wurde. Einen schlechteren Zeitpunkt hätten die Verantwortlichen bei 20th Century Fox wohl kaum wählen können, um ihre derbe Nachbarschaftswachen-Komödie „The Watch – Nachbarn der 3. Art“ auf den Markt zu werfen. Immerhin änderte man den Titel von „Neighborhood Watch“ in „The Watch“ und schnitt eine Szene aus dem fertigen Film, in der Jonah Hill aus dem Auto mit dem Finger auf vorbeilaufende Passanten schießt. Doch auch ohne die unerfreulichen Ereignisse im Vorfeld hätte die neue Komödie vom „Lonely Island“-Mitglied Akiva Schaffer („Hot Rod“) wohl nur schwer an den…

5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone

Kommentar löschen
3.5Schwach

lacher gibt es selten, da die Schauspieler ihren Text sprechen, als ob das Drehbuch KOMPLETT IN GROßBUCHSTABEN geschrie(be)n worden wäre.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

Kommentar löschen
4.5Uninteressant

Es ist nicht so, dass ich beleidigt war; ich war einfach nicht unterhalten. Dieser Film ist genauso wie Abbott und Costello, aber in Szenen in denen die Charaktere sich fassungslos hinter Gebüschen verstecken.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Michelle Orange: Movieline Michelle Orange: Movieline

Kommentar löschen
5.5Geht so

Ulk und Peniswitze - The Watch - Nachbarn der 3. Art kann keinen bleibenden Eindruck hinterlassen [...]. Manche Szenen sind ganz witzig, andere wiederum wirklich abgedroschen [...].

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Justin Chang: Variety Justin Chang: Variety

Kommentar löschen
5.0Geht so

Ein anspruchsloses, oberflächliches Mashup aus Männertrip-Komödie und Sci-Fi-Action, das eine schier unendliche Reihe von Penis-Witzen enthält [...] und eine ganz anständige Besetzung vorzuweisen hat.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Ann Hornaday: The Washington Post

Kommentar löschen
5.0Geht so

The Watch - Nachbarn der 3. Art widmet sich den üblichen Aspekten von Männerfreundschaft, konzentriert sich wie so oft auf Sex und Boshaftigkeiten und hat sich dabei als genauso erfolgreich erwiesen wie andere, ganz ähnliche Streifen der letzten Jahre.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Lisa Schwarzbaum: Entertainment Weekly Lisa Schwarzbaum: Entertainment Weekly

Kommentar löschen
4.5Uninteressant

Wenn diese amateurhafte Gerechtigkeitsbande genauso viel Zeit mit der Hinweisanalyse verbringen würde, wie mit der Analyse des anderen Krempels, wäre der Mordfall in The Watch - Nachbarn der 3. Art schon in der ersten Nacht gelöst.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Sheri Linden: L.A. Times Sheri Linden: L.A. Times

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

Mit seiner polierten, aber dennoch gewöhnlichen Optik verschwendet The Watch - Nachbarn der 3. Art die meiste Zeit des Films damit, sich auf schlüpfrige Gags und Männerwitze zu konzentrieren.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

Alle sieben oder acht Minuten, vielleicht ein Dutzend Mal im ganzen Film, kann man ganz gut, mittelprächtig lachen. Große Brüller gibt's leider nicht [...].

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Betsy Sharkey: Los Angeles Times Betsy Sharkey: Los Angeles Times

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Die witzigsten Szenen sind die, in denen es um blanke Situationskomik geht - zum Beispiel wenn die Jungs versuchen, Aliens zu fangen [...].

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (83) — Film: The Watch - Nachbarn der 3. Art


Sortierung

Tytus

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Typische US Komödie ala Ben Stillen, Kevin James oder Adam Sandler, drei bis vier Szenen zum schmunzeln und der Rest ist eher *facepalm* Niveau, oder zum Fremdschämen

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

MikeC.

Kommentar löschen
Bewertung3.5Schwach

Für sich genommen sind alle diese Leute witzig.
Aber als Team harmonieren sie überhaupt nicht.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

pinkmanHIGH

Kommentar löschen
Bewertung4.5Uninteressant

Einige lustige Szenen sind drin, jedoch auch viele wo man sich denkt "das muss nicht sein". Zu viel von diesem "alle reden gleichzeitig über irgendwelche sinnlosen Themen" gelabber, was schon zum Standard bei solchen Komödien geworden ist. Hab auf eine gute Performance von Richard Ayoade gehofft, aber auch die war nicht besonders. Die gesamte Story durchaus kreativ und frisch und die Effekte nicht einmal schlecht, jedoch retten auch diese nicht die schlechten Witze.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

WZRDOnTheMoon

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

"The Watch - Nachbarn Der 3. Art" ist schräg, vulgär und eigentlich total bekloppt - immer mal wieder werden klischeehafte Action-Szenen eingespielt, gefüllt mit derben Kraftausdrücken und seltsamen Pseudo-Horror-Szenen - zudem geht es anfangs nur sehr schleppend voran. Erst ab der Hälfte wird das Tempo etwas angezogen, was dem ganzen Geschehen glücklicherweise ein wenig Leben einhaucht. Die Konstellation aus Ben Stiller, Vince Vaughn, Jonah Hill und Richard Ayoade harmoniert dennoch recht gut - lediglich Ben Stiller hat mich sehr enttäuscht - er spielte schon deutlich amüsanter. Für die eigentliche "Komödie" und meisten "Schmunzeleffekte" sorgte Jonah Hill fast im Alleingang. Leider hilft diese positive Besetzung auch nicht wirklich viel, wenn das Drehbuch so idiotisch ist, dass es teilweise ins Lächerliche abrutscht. Daneben ist es sicherlich Geschmackssache, ob man über die vielen absurden Alien-Szenen lachen kann oder eben nicht - diese Szenerie hätte man sich meiner Meinung nach getrost sparen können und durch eine interessantere Handlung ersetzen können.
"The Watch" hat zwar stellenweise seine Höhen, doch diese kommen so selten vor, dass man sich mindestens zwei Mal überlegen sollte, ob man sich diesen Film wirklich antun soll. Wer sich allerdings einfach nur berieseln lassen will, auf vulgären Humor steht und aberwitzige Alien(-handlungen) mag, sollte sich "The Watch - Nachbarn der 3. Art" ansehen.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

HaudenLukas

Kommentar löschen
Bewertung3.5Schwach

Stupide und mäßig lustige Komödie über vier Kleinstadtvorstädter die sich aus langeweile als Nachbarschaftwache betätigen. Die Witze ziehlen zumeißt unter die Gürtellinie ab und bieten außer den üblichen Sprüchen nur einen recht amüsanten Jonah Hill. Der Plot verkommt schnell zur Nebensache, damit im Minutentakt schlechte Sprüche und unoriginelle Witze heruntergekurbelt werden. Insgesamt ein mäßiger Filmspaß.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Basilikum

Kommentar löschen
Bewertung0.5Schmerzhaft

Vier Kleinstadtspießer ziehen los um nach einem mysteriösen Mord selbst das Gesetz in die Hand zu nehmen. Dabei kämpfen sie nicht nur gegen Aliens sondern, versorgen auch noch kleine private Wehwehchen.
Eine unlustige Mischung aus "Men in Black" und "Alien", vollgepackt mit vulgären Sprüchen, bei denen eigentlich nur ein pupertärer 14-jähriger lachen kann. Die platte Story zieht sich unendlich hin und schafft es nicht an Fahrt aufzunehmen, geschweigedenn Spannung aufzubauen. Ich habe mich seit langem bei keinem Film so sehr gelangweilt wie ich es bei "The watch" getan habe.
Es ist einfach nur langweilig und dumm, da sehe ich lieber den kleinen möchtegern Vorstadtgangstern zu, wie sie sich auf dem Busbahnhof gegenseitig belabern.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

agynessa

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Die Altersfreigabe ist viel zu niedrig angesetzt! Ab 12 Jahre, hallo? Es gibt auch noch Kinder, die mit 12 Jahren nicht den ganzen Tag World of Warcraft zocken und sich einen Porno, nach dem nächsten reinziehen, bei ner Tüte Gras. Es fallen ständig perverse Kraftausdrücke, man sieht zerfetzte Leichen, aufgerissene Körper und zwischenzeitlich sieht man sogar mehrere Paare in voller Kameraposition beim ficken. Bin eigentlich davon ausgegangen, das dies eine witzige Familienkomödie ist und musste mein Kind irgendwann aus dem Raum raus schicken, da er brutal, schweinisch und leider Gottes auch noch kaum lustig dazu ist. Bin echt sauer. Nie wieder ein Ben Stiller Film, nie wieder!

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 14 Antworten

Freddy1979

Antwort löschen

ich werde dich in Zukunft vor allen "Eierlutsch-Filmen" warnen, sofern sie mir auffallen :-)


FilmFreak2K13

Antwort löschen

Wow. Ich muss sagen dass ich überrascht bin. Ich hab den Film über Lovefilm bekommen und bis gerade gar nicht gewusst dass er eine FSK12 bekommen hat. Während des schauens dachte ich er hätte eine FSK16, was ja auch passen würde, aber FSK12??? Wer hat den da gepennt. Also ich bin bestimmt kein Fan der FSK da sie zwar im Titel zwar "Freiwillig" enthält aber Titel sofort indizieren lässt wenn sie keinen FSK Flatschen auf dem Cover tragen (oh man dieser hässliche Flatschen der schon so einige schöne Steelbooks, CCs und andere Cover verunstaltet hat) und durch ihre ständigen Zensuren mich als Erwachsener in meinem Hobby bevormundet, aber hier hat sie falsch entschieden. Dennoch halte ich sie für wichtig um (unwissende) Eltern, wie hier agynessa, durch ihre Empfehlung auf dem Cover zu Zeigen "Ok dieser Film ist eine Komödie und für alle ab 12 Jahren geeignet." Und natürlich auch um Kinder von Inhalten fernzuhalten die nicht für sie geeignet sind. Ein 11/12 Jähriger sollte noch keine Gewaltorgien wie SAW o.ä gucken. Es sei den die Eltern pfeifen auf die Empfehlungen der FSK.
Auf der anderen Seite aber muss ich auch festhalten dass wir heute in einer Zeit leben in der die Generation Kinder (ab 12/13 Jahren aufwärts) in einer Welt aufwachsen in der es noch nie so einfach war an Medien mit Sexuelleninahlten ranzukommen wie heute. Jedes Kind mit 13-14 kennt sich besser mit dem PC aus als seine Eltern und weiß wie er an gewisse Inhalte ran kommt trotz sperre. Man muss doch nur mal das Smartphone eines 13 Jährigen anschauen. Zu 80% finden sich dort irgendwelche Bilder oder Videos die Sex/Erotik oder Gewalt zeigen.
Aber nicht nur im Internet ist dem so. Auch das Fernsehen (allen voran die tollen Sender RTL, RTL2 und Sat.1 bieten in ihren (Vor)mittags Programm mehr Inhalt mit Sexuellen, Gewalt und Assozialenhintergrund als mansch Film der ab 16 freigegeben ist. Dass ist das schlimme. Schaut euch doch nur mal so "Sendungen" wie We love lorret bzw. We love sölden (Pro7) oder Party Bruder (Viva). Durch so was wird ein Kind in seiner Entwicklung gestört. Und dann noch jeder Zeit zugänglich. Wo ihr als Eltern bei den Filmen noch irgendwie eingreifen könnte geschieht dies beim Fernsehen nicht.
Wie RoosterCogburn richtig angegeben hat kann sich jeder jeder Zeit bei der FSK über eine falsche Freigabe Beschweren. So geschehen bei "Keinohrhasen" zuerst FSK6 dann, nach massiven Protesten vieler Eltern, aufgrund des schon deftigen Sexinhalts z.B als über die verschiedenen arten des Mösenleckens gesprochen wurde, erhielt der Film eine FSK12.
Am Ende bleibt nur zu sagen dass die FSK eine Empfehlung und kein muss ist. Jedes Elternteil weiß am besten womit sein Kind klar kommt und womit nicht. Mein Vater schaute sich früher Filme wie Scream (1) oder den ersten Starship Troopers an und entschied ob ich sie schauen durfte oder nicht Obwohl ich erst 13 oder 14 war erhielt ich die Erlaubnis mir die anzuschauen da ich schon damals ein anderes Verständnis gegenüber Gewalt in Film hatte als andere in dem Alter und bin ganz normal geworden. Kind A kommt mit einem Film wie The Watch und mit dessen Inhalt zurecht und kann darüber lachen und Kind B dafür nicht. Die Erziehung spielt für das Verständnis des Kindes eine große Rolle.
Und eins darf nie vergessen werden: Was die Eltern einen verbieten macht es für das Kind nur interessanter.


Wutnudel

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Naja. Es hatte an sich echt gut angefangen. So in guter Alter Ben Stiller Manier. Leider wurde es gegen ende damm doch mehr zu so nem Alien-Comedy-Trash-Kram....war dann nicht mehr ganz so mein Fall. Das Cast lies hoffen hat mich aber echt ziemlich enttäuscht.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Dysta

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Bei "The Watch" habe ich wirklich nicht viel erwartet und dachte schon das ich es später bereuen werde mir diesen Film anzuschauen. Aber weit gefehlt - "The Watch" hat zwar einen relativ vorhersehbaren Plot und keine grandiosen Schauspieler, aber genau diese haben diesen Plto auf eine herrliche amüsante Weise verkauft das ich desöfteren mich dabei erwischen musste, wie ich mich köstlich amüsierte. Das haben in den letzten Monaten nicht viele Filme geschafft.
"The Watch" ist zwar kein Film für die Ewigkeit, aber für abendliches Popcorn-Couch-Surfing der perfekte Film.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

TinaCocaine

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Den Plot finde ich recht interessant, es sind einige gelungene Sci-Fi-Szenen dabei und der ein oder andere Gag hat sich ebenfalls versteckt. Die Darsteller mag ich in dem Streifen allesamt ganz gerne, auch wenn die Charaktere etwas laff sind. Die Musik hätte nicht besser eingesetzt werden können und bei jedem Titel hatte ich das seichte Verlangen, vom Sofa aufzuspringen und durch die Wohnung zu dancen. Allerdings weist "The watch" viele Längen auf und gerade der Anfang kommt mehr als schleppend daher. Wäre der gesamte Film so rasant und witzig wie die letzten 30/40 Minuten, dann hätte er mit Sicherheit einige Pünktchen mehr von mir bekommen. Da ich mich aber zwischendurch arg gelangweilt habe und den Film echt zu lang für so einen Streifen finde, reicht es nur für eine mickrige 5...

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Nahfeld

Kommentar löschen
Bewertung0.5Schmerzhaft

Die Spiesservariante von Hangover und ohne jede Kritik an der bescheuerten Idee einer Nachbarschaftswache.
Stiller nervt mit Dackelblick, die Story ist haarsträubend und die Witze zwanghaft sexualisiert. "Arschficken", "Eier lecken", "Löcher stopfen" - wer hat diesen Film eigentlich ab 12 freigegeben?

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Nahfeld

Antwort löschen

Kann es versuchen: Eine Männergruppe, mit dem Bedürfnis etwas zu erleben. Party im einen Fall, Nachbarschaftswache im anderen.
Dann derbe Komik, krasse Situationen und jede Menge sexuelle Anspielungen. Bei 'The Watch' fand ich das fast immer ziemlich daneben, während Hangover den schmalen Grat der Geschmacklosigkeit gut entlang gewandert ist.
Und am Ende sind dann alle durch die heftigen Ereignisse irgendwie stärker miteinander verbunden.


Tytus

Antwort löschen

Wobei man sagen muss das die Grundidee Potential hatte, nur haben irgendwelche Genies daraus eine Komödie gemacht, bzw was die darunter verstehen!


Peter Franz Scherer

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Sympathischer Spaßfilm. Und auch wenn Ben Stillers Figur ihren Einsatz übertreibt, so hat doch sein Eintreten für "seine" Gemeinde (dazu zählt auch der gerade erst eingebürgerte Nachtwächter) einen gewissen Respekt verdient.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Corien

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

*Spoiler*

Die explodierende Kuh made my day !

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Baumkopf Holzfaust

Antwort löschen

sorry, bin inzwischen Stiller-Allergiker


Corien

Antwort löschen

Stiller macht den Film zumindest nicht besser, aber explodieren Kühe kann er mir trotzdem nicht vermiesen :)


VIGILANTE84

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Recht solide buddy komödie ,zwar nicht direct dem raunchy humor sektor zuzuordnen ,aber beinhaltet stellenweise doch sehr derbe zoten…..ungefähr so auf dem level wie ‘’hot tub’’
Hat mir als nachtunterhaltung ganz gut gefallen

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

tucos2004

Kommentar löschen
Bewertung2.5Ärgerlich

Langweilig, nicht witzig, schlechte Story, verlorene 1,5h, mehr gibt es darüber nicht zu schreiben

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mein Senf

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Wie misslungen kann eine Komödie sein, die Ben Stiller, Vince Vaughn und Jonah Hill als Darsteller vereint, bei dem Seth Rogen am Drehbuch mitgeschrieben und Shawn Levi produziert hat? „The Watch“ (2012) gilt als eine der größten künstlerischen und kommerziellen Enttäuschungen des vergangenen Kinojahres. Tatsächlich harmoniert der Potty-Mouth-Humor nicht durchgängig mit der schlingernden Alien-Geschichte. Zudem krankt das Drehbuch an einigen konzeptionellen Unstimmigkeiten und einer schwachen Charakterzeichnung. Wer nicht zu viel erwartet und sich auf den stellenweise derben Mix aus Judd-Apatow-Humor und Action-Komödie einlassen kann, wird zumindest passabel unterhalten.

Als ein Angestellter seines Gemischtwarenladens ermordet wird, gründet der spießige Vorzeige-Vorstädter Evan (Ben Stiller) zusammen mit dem ambitionslosen Luftikus Bob (Vince Vaughn), dem aggressiven Franklin (Jonah Hill) und dem Anschluss suchenden Jamarcus (Richard Ayoade) eine Nachbarschaftswache. Als sie durch Zufall entdecken, dass Aliens hinter diesen und weiteren Morden stecken, wird der fragile Männerbund unerwartet zur letzten Hoffnung der Menschheit.

Glaubt man modernen amerikanischen Komödien, dann kreisen die Gespräche von durchschnittlichen US-Bürgern pausenlos ums Wichsen, Pissen, Kacken sowie abseitige sexuellen Fantasien. Auch die Protagonisten aus „The Watch“ (2012) werfen wie selbstverständlich im Sekundentakt mit Obszönitäten um sich, was knapp sieben Jahre nach dem ersten Judd-Apatow-Hit „Jungfrau, 40, männlich…sucht“ (2005) stellenweise eher ermüdet, statt zu schockieren. Im Gegensatz zu den Produktionen des Komödienspezialisten wird dieser Potty-Mouth-Ansatz in „The Watch“ allerdings kaum durch die inzwischen patentierte Apatow‘sche Warmherzigkeit konstrastiert. „The Watch“ ist eigentlich die ganze Zeit ordinär – aber das muss ja nicht zwangsläufig schlecht sein. Unverzeihlich ist hingegen, dass die Figuren kaum mehr als schablonenhafte Stereotypen abgeben und sich mühelos auf einige hinlänglich bekannte Genre-Adjektive beschränken lassen. Wo früher die Steuererklärung auf dem Bierdeckel gefordert wurde, lässt sich gleiches für die Komplexität der Charaktere in „The Watch“ behaupten: Es gibt den Spießer, den Lockeren, den Soziopaten und den Skurrilen – ginge es nicht um Aliens könnte man an dieser Stelle einige Parallelen zu „The Hangover „ (2009) ziehen. Lediglich Jonah Hill als stets gewaltbereiten Vorstadt-Soziopaten gelingt es, seiner Figuren einige ambivalente Züge zu verleihen. Tatsächlich spielt der Nachwuchs-Comedian seine Partner in jeder Szene an die Wand und unterstreicht sein Talent für gestörte Charaktere. Ben Stiller spielt den Ultraspießer ordentlich, aber recht routiniert. Ganz schlimm erwischt es Vince Vaughn, dessen Figur nicht nur bemerkenswert konturlos daherkommt, sondern sich im Laufe der Geschichte ohne ersichtlichen Grund vom ambitionslosen Slacker zum manisch verantwortungsvollen Überdaddy wandelt.

Nicht nur hinsichtlich der Figurenzeichnung kann man den Autoren Jared Stern („Mr. Poppers Pinguine“), Evan Goldberg („Superbad“, „Ananas Express“, „Goon“) und Seth Rogen („Superbad“, „Drillbit Taylor – Ein Mann für alle Unfälle“, “The Green Hornet“) ein gewisses Maß an Schludrigkeit vorwerfen auch die Geschichte geriet etwas holperig. Die Alienhatz verheddert sich mit zunehmender Spieldauer ein wenig in seinen weitestgehend uninteressant weil generischen Nebengeschichten rund um die Evans Eheproblemchen und Bobs promiskuitiver Teenietochter. Obendrein sind diese Episoden nur sehr oberflächlich mit dem Hauptplot verzahnt. Ein stimmiges Ganzes mag sich da zwangsläufig kaum einstellen, streckenweise fühlt sich „The Watch“ wie zwei unterschiedliche Filme an. Dazu kommt ein ziemlich absurder Plottwist gegen Ende des zweiten Aktes, der im Rahmen der Handlung kaum Sinn ergeben will.

Auch hinsichtlich der Gags beschleicht den genreerfahrenen Zuschauer mitunter das Gefühl, viele Nummern aus anderen Filmen zu kennen. So wurde Seth Rogen in „Zack an Miri make a Porno“ schon einmal demonstriert, was es mit einem holländisches Ruder, dem Evan und Jarmacus beiwohnen dürfen, so auf sich hat. Wenn Ben Stiller versucht, Freundschaft mit einem offenkundig feindlichem Individuum zu schließen, fühlt man sich an den seinen Auftritt in „Nachts im Museum“ (2009) erinnert und als die Truppe das erbeutete Alien für eine schlüpfrige Fotosession missbraucht, hat man das so oder so ähnlich auch schon in „The Hangover“ gesehen. Da ein Witz eben auch von einer überraschenden Pointe lebt, leidet der Witz unter diesem Ideenklau. Gleichzeitig geht es bei Witzen auch immer darum, wer diese auf welche Weise verkauft. In diesem Punkt kann sich „The Watch“ (2012) auf sein erprobtes Ensemble verlassen. Sofern man eine hohe Affinität zu Humor unter der Gürtellinie besitzt – und das ist in diesem Fall durchaus wörtlich gemeint- gibt es durchaus eine Menge zu lachen.

Die eigentlich recht verheißungsvolle Grundprämisse des Films weckt die Hoffnung, dass „The Watch“ mehr sein könnte, als ein amerikanisches „Attack the Block“-Rip-Off, auf das es im Vorfeld reduziert wurde. Das Konzept der Nachbarschaftswache sowie das biedere Vorstadtszenario bieten reichlich satirisches Potenzial und die Figurenkonstellation verspricht Treibstoff für eine hohe Gagdichte. Die Satire beschränkt sich allerdings auf einige Seitenhiebe auf den amerikanischen Mittelstand, vielmehr stellt Regisseur und Saturday Nighlife-Veteran Akiva Schaffer („Hot Rod“) von Beginn an klar, dass er an Action interessiert ist und sein angepeiltes R-Rating auch hinsichtlich der Gewaltdarstellung ausreizen will. Die Alien-Attacken werden durchaus blutrünstig präsentiert und folgen hinsichtlich der Inszenierung den Konventionen des amerikanischen Horrorkinos. Diese härtere Gangart durchzieht auch den Rest des Films und führt zwangsläufig zu der Frage, wie die heimische Selbstzensurbehörde „The Watch“ ernsthaft für 12-jährige durchwinken konnte. Das Blut spritzt regelmäßig in Fontänen, Durchbohrungen und Genitalamputationen werden ebenso detailliert gezeigt wie ausgeweidete Leichen – kurz: „The Watch“ ist in Punkto Gewaltdarstellung äußerst zeigefreudig.

Wenn im explosiven Finale die Nebenhandlungsstränge mit dem Hauptplot zusammenlaufen, entsteht sogar einmal kurz so etwas wie Dynamik – leider etwas zu spät, um manche vorangegangen Länge vollends zu kompensieren. Wer diesen etwas kruden Mix aus Action, Horror, Satire und derben Humor aufgeschlossen gegenübersteht, kann seinen Spaß haben, sofern er seine Erwartungshaltung entsprechend niedrig ansetzt.

Daran werde ich mich erinnern: Evan und Franklin nehmen einen Minderjährigen Verdächtigen ins Kreuzverhör.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

mark.venske.9

Antwort löschen

ehrlich man ich habe keine lust mir alles durchzulesen haha :)


jaggyjerg

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Typischer Ben Stiller Film. Wenn man das mag kann man schon sein Spaß haben. Bissle mehr Gags hätten das ganze besser abgerundet ;)

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

custin

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Klamauk.
Die erste Hälfte wirkt sehr gewollt, in der zweiten klappt das dann etwas besser und ein paar Gags zünden auch. Was nettes seichtes für zwischendurch. Auch das muss mal sein.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Bollundus

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Schade um das spaßige Ensemble.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Jack24

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Ich verstehe langsam die Kritiker überhaupt nicht mehr. Der Film war schlichtweg super! Wir haben uns durchgehend köstlich amüsiert. Das einzige was ich nicht nachvollziehen kann ist das FSK, die Typen drehen langsam wirklich durch. Der Film sollte ab 12 sein, hatte aber sehr harte Slasher-Einlagen, vulgäre Ausdrücke und sexistische Anspielungen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

FordFairlane

Antwort löschen

Der Film war auch gut und die FSK Freigabe ist vollkommen ausreichend, die eine Szene ist eine höhere Freigabe nicht wert. Sonst müsste ja Men in Black I ab 18 Jahren sein! Da gibt es dutzende von derben szenen!


Jack24

Antwort löschen

Ich weiß ja nicht was du gesehen hast, aber bei Men in Black gibt es keine ausgehöhlten Menschen und menschliche Gendärme. Das FSK ist vollkommen dämlich. Ich kenne FSK 16 Filme da passiert weniger. Also das FSK sollte nach neuen Mitarbeiter suchen...



Fans dieses Films mögen auch