JackoXL
JackoXL aus Hildesheim heißt Jacko Kunze, ist 31 Jahre alt. Er hat sich Sun, 22 Aug 2010 20:43:54 -0000 auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 2846 Filme bewertet und legendäre 1624 Kommentare geschrieben. Leidenschaftlicher Filmfan, aber kein Cineast. Dafür ist mir Unterhaltung zu wichtig. Meine Vorliebe gehört Gangsterfilmen, aber das Herz schlägt mindestens genauso hoch für Horrorfilme. Im Prinzip bin ich für alles offen, von Arthouse bis Trash, nur RomComs und aufgeblähte CGI-Blockbuster haben es schwer bei mir. Halte mich dennoch für fair, jeder Film startet erstmal bei Null. Manche sind der Null nur näher. ;) Sonst: Elektronische Musik, Pokern und meine knappe Freizeit genießen. Wenn ich einen Regisseur nennen müsste: Martin Scorsese. Wenn ich einen Darsteller nennen müsste: Robert De Niro. Aber zum Glück muss ich das nicht... Masters of the 80´s - Save and watch the underrated Gherkins. Ein Herz für Filme: http://diedreimuscheln.blogspot.de/ Wir freuen uns über jeden Gast. :D Mehr
| Name | Jacko Kunze |
|---|---|
| Alter | 31 |
| Stadt | Hildesheim |
| Geschlecht | männlich |
| Ich bin Fan von: | Sigourney Weaver, John Cazale, Mickey Rourke, Robert De Niro, Al Pacino, Christopher Walken, John Goodman, Joe Pesci, Gary Oldman, Jeff Bridges, Kevin Bacon, John Turturro, Steve Buscemi, Tim Roth, Vincent Cassel, Daniel Auteuil, Frances McDormand, Clint Eastwood, Martin Scorsese, Sergio Leone, Bridget Fonda, Forest Whitaker, Quentin Tarantino, Robert Rodriguez, Johnny Depp, Marcia Gay Harden, Harvey Keitel, Lance Henriksen, Rutger Hauer, Christian Bale, Edward Norton, William H. Macy, Michael Fassbender, Michael Fassbender, Helen Mirren, Willem Dafoe, Tilda Swinton, Benicio del Toro, Ewan McGregor, Jennifer Jason Leigh, Holly Hunter, Alfred Hitchcock, Ethan Coen, Joel Coen, Francis Ford Coppola, John Carpenter, Sean Penn, Klaus Kinski, Philip Seymour Hoffman, Christopher Lee, Sam Peckinpah, Roman Polanski, Brian de Palma, Christopher Nolan, Paul Thomas Anderson, Sidney Lumet, Steve McQueen, Javier Bardem, Daniel Day-Lewis, Ray Harryhausen |
| Über mich | Leidenschaftlicher Filmfan, aber kein Cineast. Dafür ist mir Unterhaltung zu wichtig. Meine Vorliebe gehört Gangsterfilmen, aber das Herz schlägt mindestens genauso hoch für Horrorfilme. Im Prinzip bin ich für alles offen, von Arthouse bis Trash, nur RomComs und aufgeblähte CGI-Blockbuster haben es schwer bei mir. Halte mich dennoch für fair, jeder Film startet erstmal bei Null. Manche sind der Null nur näher. ;) Sonst: Elektronische Musik, Pokern und meine knappe Freizeit genießen. Wenn ich einen Regisseur nennen müsste: Martin Scorsese. Wenn ich einen Darsteller nennen müsste: Robert De Niro. Aber zum Glück muss ich das nicht... Masters of the 80´s - Save and watch the underrated Gherkins. Ein Herz für Filme: http://diedreimuscheln.blogspot.de/ Wir freuen uns über jeden Gast. :D |
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VisitorQ Wed, 22 May 2013 20:04:13 -0000
Antwort löschenIch würde den Kommentar am liebsten zwei mal "liken"
niceeddy Wed, 22 May 2013 20:05:03 -0000
Antwort löschenUnterschreibe ich alles, die drei von dir gemeinten Szenen sind wahrscheinlich alle im Red Band-Trailer zu sehen, was?
jeffcostello Wed, 22 May 2013 20:06:21 -0000
Antwort löschenSchade, dass er dir gefallen hat, wenigstens wars kein Totalausfall ;)
jeffcostello Wed, 22 May 2013 20:06:46 -0000
Antwort löschenQuatsch, ich meine natürlich "nicht gefallen hat"
JackoXL Wed, 22 May 2013 20:20:16 -0000
Antwort löschen@eddy: Weiß ich jetzt gar nicht, aber das sind die expliziten, dürfte klar sein. ;)
@jeff: Aber kurz davor. Nur wegen den Effekten und der Tatsache, dass das fast alles selbstgemacht war, sonst eine 4.
Murphante Wed, 22 May 2013 21:07:41 -0000
Antwort löschenIch bin so happy das du einer meiner MoviePilotenFreunde bist ... nun hast du mir den Gang ins Kino mal so richtig ordentlich VERSAUT :D :D :D Danke schön dafür !!!
Denn nun warte ich wirklich erst auf ne Unrated Version !!!!
Wenn die überhaupt kommen wird ... mal abwarten ;-)
JackoXL Wed, 22 May 2013 21:12:32 -0000
Antwort löschenAch Murphi, eine Unrated Version wird den nur noch blutiger machen, daran scheitert der ja nicht. Da läuft die Suppe so stark, auch so kein Thema. Aber er ist NICHT spannend und ohne die Blutsuppe würde sich keine Sau für den überhaupt interessieren. Da lieber die Knet-Matsche von 81, der hat mehr zu bieten als Blutregen und Glied-Amputationen, zwischen denen nicht vorhandene Möchtegern-Spannungs-Sequenzen liegen, mit viel Pimmel, Fotze, Fick dich-Gepöbel. ;)
Hooded Justice Wed, 22 May 2013 21:22:14 -0000
Antwort löschenDachte schon, ich wäre der einzige Perverse, den 'Evil Dead' so gar nicht geschockt hat. Dann kann ich ja meinen Kommentar auch veröffentlichen. :)
JackoXL Wed, 22 May 2013 21:23:44 -0000
Antwort löschenImmer her damit, perverser Bruder im Geiste. ;)
lieber_tee Wed, 22 May 2013 21:35:51 -0000
Antwort löschenNa, der Film spaltet ja die Gemüter. Das ich ihn für sehr gelungen halte, trotz nachvollziehbarer Kritikpunkte, ihn auch gottseidank wenig vergleichend zum ersten Original sehe, hab ich ja schon deutlich gemacht. Für mich hat der Splatter-Terror gut funktioniert, die Schwachpunkte sind für mich Horror-Film-Konform, sonst müsste ich 80 % aller meiner Wertungen herunter stufen... Und sonst haben wir ihn in Sound, Montage, Stimmung, Ideen (fast) komplett anders wahrgenommen.
JackoXL Wed, 22 May 2013 21:48:10 -0000
Antwort löschenSieht so aus, aber ich stehe da voll hinter. Ich war zeitweise genervt und fast immer gelangweilt. Die Spannung war für mich nur auf diese BUH!, da ist schon wieder wer besessen Momente reduziert, dazwischen kam nie Atmosphäre auf. Das war kalkuliert, lasch und nur auf den (guten) Gore gesetzt. Und ich muss nicht 80% meiner Wertungen runterstufen, denn hier lief die Auslegung kaum konform zum Ziel.
SPOILER
Mal ehrlich: Die "Batterie"-Szene ist sooooo dämlich, und von Humor oder selbstreflektierter Ironie ist sonst nichts zu erkennen. Ich hab mir vor den Kopf geschlagen. In den alten Filmen hätte die funktionieren können, hier nur peinlich. Selbst wenn du so was versuchen solltest, nimm ihr doch vorher wenigstens die Plastiktüte vom Kopf. Und: Es klappt sogar! ;) Mein Hauptkritikpunkt ist einfach der schlaffe Spannungsbogen, die glatte Atmosphäre, das ist alles so 08/15, gelangweilt und was den ausmacht, ist entweder direkt übernommen, abgekupfert (Der Exorzist) oder versemmelt...außer die Effekte, aber da reite ich nur drauf rum, weil die sehr gut waren und ich so was gerne öfter im Kino (oder generell in aktuellen Produktionen) sehen würde. Ne, gar nicht meins...
Hartigan85 Wed, 22 May 2013 21:56:57 -0000
Antwort löschenSchade Jacko, ich sehe das genauso wie der tee. In Anbetracht dessen, was in den letzten 10 - 20 Jahren im Horrorsektor so erschienen ist, kann man das "Evil Dead" - Remake gar nicht hoch genug lobpreisen. Spannung und Atmosphäre kann man dem Streifen auch nicht absprechen. Im Vergleich zum Original zieht er da natürlich klar den Kürzeren, das war aber damals und auch heute noch ein Meilenstein im Genre. Humor gab es übrigens im Original jedenfalls auch nicht, zumindest nicht gewollt. Die Humorschiene wurde erst ab Teil 2 gefahren. Über fehlende Logik und Sinnfreiheit (Reanimationsszene) in diesem Genre nachzudenken, ist sowieso überflüssig, da so gut wie kein Film wert darauf legt. Den Sound fand ich bärenstark, vor allem die von dir erwähnten Chöre im Finale sogar genial, kam super rüber. Naja, letztendlich is es ja sowieso wieder reine Geschmacksache :-)
lieber_tee Wed, 22 May 2013 22:03:40 -0000
Antwort löschen@ Jacko, mein Freund
Klar ist die Batterieszene lächerlich.
Egal :)
Ich möchte allerdings nicht auf die (nicht ausgereizte aber trotzdem originelle) Drogenentzug-Thematik (kenne keinen Horrorfilm, der diese Idee hat), auf den Hammer-effektvollen Sound mit seinem Sirenen-Geheul, auf den Wechsel vom "bösen" Monster zum Final-Girl, auf die detailreiche-liebevolle Inszenierung, auf den Mut des Debüt-Regisseurs und spürbaren Leidenschaft zum Genre, auf die unglaubliche Mainstreamferne-Härte des Films usw. verzichten. :)))
Mir ist schon völlig klar, das der Streifen seine Schwächen hat allerdings jetzt auch nicht weniger als bei anderen Produkten dieses Genres.
Meine Sicht ist da deutlich wohlwollender, kenne einige die ,wie du, aus den Film recht schnell "ausgestiegen" sind, während ich gefesselt wurde.
Ob der gut oder schlecht ist liegt scheinbar auf die persönliche Schwerpunkt-Setzung.
Natürlich ist der nicht perfekt, da glänzt viel Gold NICHT aber ich liebe diese Form von kraftvollen Kino, besonders wenn es ein Debüt eines völlig unerfahrenen Regisseurs ist.
Mann, was für ein Kerlchen muss der sein, wenn er den Wumms hat sich an den größten Klassiker, Kultfilms des Splatter-Kinos heran zu wagen und ich finde nicht im geringsten, dass er gescheitert ist.
JackoXL Wed, 22 May 2013 22:05:45 -0000
Antwort löschen@Harti: Richtig, Humor kam erst in Teil 2 auf, aber dieser "Evil Dead" ist quasi ein Mischmasch aus Teil eins und zwei (die Hand, die Kettensäge). Teil 1 brauchte auch keinen Humor, war immer voll präsent und so schockierend, dicht und effektiv. Dieser Film wirft dann so quatschige Szenen ins Rennen (wie in Teil 2), bleibt dabei aber so bemüht grimmig und finster, das kann doch nur nach hinten losgehen. Und doch, ich kann dem Spannung und Atmosphäre absprechen, habe davon wenig gespürt. Der hat nur diese kurzen Aufzuck-Effekte, aber dazwischen ist nichts spannend, die Atmosphäre ist künstlich-gewollt, aber viele Low-Budget-Filme sind da generell effektiver, ohne Farbfilter. Und Logik- und Sinnfreiheit kritisiere ich nur, weil sich der Film so bierernst nimmt, dass er sich das einfach gefallen lassen muss. Aber Geschmack, wie du schon sagst... ;) Ich war enttäuscht, mein Kollege auch, passt schon. :)
lieber_tee Wed, 22 May 2013 22:14:11 -0000
Antwort löschenGerade das, bereits vergangene, französisch-harte Horrorkino sucht diese kompromisslose Härte. Die hatten einige gute Drehbuchideen wilderten aber genauso in den Genre-stereotypen, wie es Evil Dead es tut um den Zuschauer zu terrorisieren. So ganz klar ist mir nicht warum bei diesem Remake das bei so vielen nicht funktioniert, bei den Helden Aja und Co. aber geschätzt wird. Da wird auch mit Logik gespart und auf Klischees herumgeritten und sind "ernst" gemeint. Atmosphäre entsteht bei mir nicht nur aus stimmungsvollen Bildern sondern auch aus einen bedrohlichen, brutalen, kompromisslosen Sog. Der war hier bei mir vorhanden, bei dir scheinbar nicht.
JackoXL Wed, 22 May 2013 22:15:10 -0000
Antwort löschen@tee: Wir könnten uns hier wohl zu Tode diskutieren und kaum annähren. ;)
Was ich anerkenne: Der Alvarez ist interessant, seinen nächsten Film würde ich mir sofort ansehen. Bis auf einige, unnötig hektische Schnitte, stimmt da optisch einiges. Und er geht direkt nach vorne, verzichtet fast gänzlich auf CGI, mag ich. Nur war das für mich nicht ein gut gewähltes Einstiegsprojekt. Theoretisch schon, Aufmerksamkeit hat er ja nun. Nur das Script ist schwach. Würde er jetzt mit einem "eigenen" Film, ohne Auflagen und Original-Prägung um die Ecke kommen, könnte gut werden.
Die Drogen-Idee mochte ich übrigens auch zum Einstieg und anfänglichen Augenwischer, nur rettet die am Ende nichts mehr. ;)
JackoXL Wed, 22 May 2013 22:17:50 -0000
Antwort löschenBelassen wir es dabei: Bei mir diesmal nicht. ;)
lieber_tee Wed, 22 May 2013 22:25:09 -0000
Antwort löschenAch annähern glaube ich zwar schon aber nicht angleichen. Das wäre ja auch voll-doof, denn es geht ja um den Austausch und nicht ums Rechthabern.
Das neue Projekt von Alvarez wird dann zeigten ob der eine Gorebauer-Eintagsfliege ist oder mehr auf den Kasten hat. Dem stehen jetzt alle Türen offen... Wenn er sich nicht gleich von einer Mega-Major-Produktion gerade biegen lässt.
lieber_tee Wed, 22 May 2013 22:26:05 -0000
Antwort löschenP.S das Script ist nicht schwächer als das vom Original, denn das ist eigentlich eine ziemliche Gurke.
JackoXL Wed, 22 May 2013 22:29:28 -0000
Antwort löschenEin komplett eigenständiges Projekt würde ich begrüßen, denn unter dem glatten Remake-Look (abgesehen und gerade wegen dem Horror-Gore-Handmade-Sau-Faktor) steckt was. Dann bin ich dabei, aber noch so eine auf Schock getrimmte Tütensuppe brauche ich nicht.
JackoXL Wed, 22 May 2013 22:30:52 -0000
Antwort löschenZu P.S.: Das stimmt, aber die Umsetzung war viel besser, und das kannst du auch nicht abstreiten. :D
lieber_tee Wed, 22 May 2013 22:36:31 -0000
Antwort löschenMag ja das Original auch lieber...
und von einer geschmackvollen, gut gesalzenen Tütensuppe ernähre ich mich gerne, kann auf die gesofte Bio-Kost verzichten...Hihihi
JackoXL Wed, 22 May 2013 22:46:08 -0000
Antwort löschenWer nicht, Bio ist neudeutsch für teuer. ;) Jetzt muss ich aber dringend in's Bett, noch knapp 4 Stunden... :( Bis denn, schöner Austausch. :)
"Opera" ist ein Spätwerk von Argento, keine Frage. Spätwerk müsste in Anführungsstrichen stehen, denn bis heute arbeitet der Mann, aber es ist wohl sein letztes, ernstzunehmendes Werk. Es kann sich auch nicht mit seinen Meisterstücken messen, aber er hat genau das, was seine noch späteren Schauerstücke (negativ gemeint) vermissen liessen. Das ist ein echter Argento, mit einem zwar kruden…
"Opera" ist ein Spätwerk von Argento, keine Frage. Spätwerk müsste in Anführungsstrichen stehen, denn bis heute arbeitet der Mann, aber es ist wohl sein letztes, ernstzunehmendes Werk. Es kann sich auch nicht mit seinen Meisterstücken messen, aber er hat genau das, was seine noch späteren Schauerstücke (negativ gemeint) vermissen liessen. Das ist ein echter Argento, mit einem zwar kruden Script, etlichen Logik- und Tempohängern, aber dafür genialen Einzelsequenzen und einem Gesamtkonzept.
Theoretisch sehen wir hinter die Kulissen von "Macbeth", aber wirklich nur theoretisch, tatsächlich ist das die Giallo-Version von "Das Phantom der Oper". Da gibt es Tempoaussetzer, unnötige Schleifspuren, komische Darbietungen des Cast, aber als Ausgleich wunderbare Kamerafahrten, das Argento-Rot, unglaublich wirkungsvolle Terrorsequenzen (das Nadel-Auge ist ein Ding für sich), schwarze Handschuhe, ein großartiges Zusammenspiel von theatralischer Opernmusik und effektvoller Bildsprache.
Auch außerhalb der Oper funktioniert Argento, die Whodunit-Situation in der Wohnung ist großartig inszeniert, aber das nur als Randerscheinung. Denn die große Bühne gehört dem Opernhaus, so soll es auch sein.
Abschließend: "Terror in der Oper" ist, ganz klar, nicht Argento in Topform. Dafür hat er zu stark vorgelegt.
Aber im Vergleich zum europäischen Genrekinos zu diesem Zeitpunkts und dem heutigen Argento grundsätzlich ein guter Film. Hier erkennt man wenigstens noch die Stärken eines Ausnahmeregisseurs, der sich irgendwann leider im billigen Quatsch verloren hat, warum auch immer. Wenn man nur die handwerkliche Qualität von "Opera" sieht, ich könnte heulen, aber das gilt auch für De Palma, Stone, Coppola und Carpenter. Zumindest verhungert er in guter Gesellschaft.
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jeffcostello Tue, 21 May 2013 17:01:48 -0000
Antwort löschenFinde den zwar noch 2 Pünktchen besser als du, aber 7 Punkte sind ja auch ne schöne Wertung! :)
JackoXL Tue, 21 May 2013 17:03:28 -0000
Antwort löschenWürde dem auch gerne mehr geben, aber da hängt es so oft. Aber dafür hat der auch Momente, zum küssen. ;)
jeffcostello Tue, 21 May 2013 17:35:32 -0000
Antwort löschenOh ja, z.B. die Szene mit der Tür und der Pistole, die finde ich so großartig! :)
JackoXL Tue, 21 May 2013 17:43:16 -0000
Antwort löschenDas ist toll! Generell alles in der Wohnung, da spielt Argento sein Können aus. Handwerklich sehr gut, narrativ sehr schwach, aber alles in allem gut.
Mimuschka Tue, 21 May 2013 18:35:51 -0000
Antwort löschenich glaub der gehört mit zu meinen lieblings-argentos, weil er so vollgepackt ist mit technischen spielerereien, das fand ich toll.
JackoXL Tue, 21 May 2013 21:11:06 -0000
Antwort löschen@mimu: Technische Spielereien hatten ja alles seine guten Filme, auch da fand ich ihn schon besser. Aber gut ist der hier ohne Zweifel.
lieber_tee Tue, 21 May 2013 21:22:27 -0000
Antwort löschen...also narrativ war Argento nie besonders gut, mit Verlaub, eigentlich sogar völlig Banane. Sein Können besteht aus grandiose Spannungssequenzen und Stimmung.
JackoXL Tue, 21 May 2013 21:27:24 -0000
Antwort löschenIch würde nie was anderes behaupten. Ich finde nur, in Filmen wie Tenebre, Phenomena, Profondo Rosso und ganz besonders Suspiria hat seine handwerkliche Perfektion das weit mehr kaschiert. Aber wurscht, gelungen ist der Film hier auf jeden Fall. Hab hier noch Mother of Tears liegen, zu dem treibt mich nur die Neugier, obwohl ich es wohl bereuen werde. ;)
lieber_tee Tue, 21 May 2013 21:43:17 -0000
Antwort löschenAch MoF schauen um zu sehen / spüren wie gut Argento DAMALS war... Wobei das ja eigentlich klar ist...
Hm, dann aus Masochismus schauen...;)
JackoXL Tue, 21 May 2013 21:47:02 -0000
Antwort löschenMeine Theke hatte den im Verkauf, für 2,90, Neuware, was ungefähr die Leihgebühr für 2 Tage ist (und die haben den nicht mal im Verleih), also scheiß drauf. Ich will die Trilogie sehen und wer weiß, vielleicht bin ich der Mann, der die Qualität entdeckt (bei einem Kritikerschnitt hier von 1,3). Könnte spannend werden. ;)
lieber_tee Tue, 21 May 2013 22:10:59 -0000
Antwort löschenAh, vorsichtig der ist in Deutschland übelst geschnitten. Und der Gore ist das einzige was an dem Streifen noch sehenswert ist.
JackoXL Tue, 21 May 2013 22:13:53 -0000
Antwort löschenIst eine alte Auflage mit "Keine Jugendfreigabe" (bevor es das schwarze Gütesiegel gab), 97 Minuten. Ist das cut?
lieber_tee Tue, 21 May 2013 22:23:55 -0000
Antwort löschenUncut: 97:37 Minuten.
Kenne keine deutsche Veröffentlichung, außer die Pesse-Dvd die Uncut ist. Im Ösiland gibt es den Fim uncut. Nun gut, ist nur eine Minute Unterschied aber die hat es schon in sich, siehe Schnittbericht.com.
JackoXL Tue, 21 May 2013 22:28:29 -0000
Antwort löschenBlöd, aber ich schau mal rein, und 97:37 und 97 Minuten als Längenangabe könnte ja auch uncut bedeuten. Wie gesagt, alte Auflage, von VCL (die ja durchaus Uncutware auf den Markt geworfen haben), mal schauen. Ob dem das wertvolle Punkte retten kann/würde, sei mal dahingestellt. ;)
Mimuschka Tue, 21 May 2013 22:39:39 -0000
Antwort löschensoweit ich mich noch erinnere gibt es in "mother of tears" eine richtig gute szene, eine ca 3-minütige plansequenz wie die protagonistin ein haus erkundet, wo nochmal kurz das alte genie durchscheint. aber ansonsten hat mich des öfteren der fremdscham durchgeschüttelt, vor allem bei der "zeremonie" :-)
jeffcostello Tue, 21 May 2013 22:55:59 -0000
Antwort löschenIch kann dir nur raten Bier kaltzustellen, ist das einzige, was nach MoT noch hilft ;)
Ruhm ist vergänglich, Familie für immer, Neid menschlich und Hass unerbittlich.
"Was geschah wirklich mit Baby Jane?" gilt als großer Klassiker der 60er Jahre und trotz einiger Hänger in der Geschichte und geringfügiger zeitlicher Abnutzungserscheinungen lässt sich das kaum abstreiten.
Der Film von Robert Aldrich wird allgemein als Psycho-Thriller bezeichnet, was sicherlich…
/p>Ruhm ist vergänglich, Familie für immer, Neid menschlich und Hass unerbittlich.
"Was geschah wirklich mit Baby Jane?" gilt als großer Klassiker der 60er Jahre und trotz einiger Hänger in der Geschichte und geringfügiger zeitlicher Abnutzungserscheinungen lässt sich das kaum abstreiten.
Der Film von Robert Aldrich wird allgemein als Psycho-Thriller bezeichnet, was sicherlich auch keine falsche Einstufung ist, vielmehr ist es eher ein Psycho-Drama, das zeitlose Themen behandelt. Auch heute erleben wir immer wieder den tiefen Fall von Kinderstars, die durch das (heute noch viel ausgeprägteres) schnelllebige Showgeschäft, mal in der Musik, mal im Film, zu großen Ruhm gelangen. Sie werden gefeiert, angehimmelt, verlieren den Boden unter den Füßen und verkraften es anschliessend nicht, wenn die Karriere ein Ende hat. Und wenn sie dann noch Platz machen müssen für einen Angehörigen, der bisher immer nur die zweite Geige im Hintergrund spielte, mag das ein zusätzlicher Tritt sein. Die ersten Minuten des Films spielen dieses Szenario durch, der Hauptteil widmet sich dann den Folgen. Dazu kommt ein Abhängigkeitsverhältniss, der Missbrauch von Macht, eine durch Schuld und Schuldgefühle betriebene Konstellation gipfelt nach jahrelanger Hass-Liebe, einem eher stillen und schleichenden Martyrium (für beide Partein), in einer Katastrophe.
Aldrich inszeniert viele Szenen erschreckend intensiv, schafft einige großartige Momente und kann sich voll auf sein famoses Darstellerinnen-Duo verlassen. Joan Crawford als Sympathieträgerin, praktisch gefangen gehalten im eigenen Haus und dem zunehmende Terror ihre Schwester ausgeliefert, lässt wahres Mitleid empfinden und den Zuschauer mit ihr leiden. Die ganz große Show liefert aber Bette Davis ab. Mit Mut zur Hässlichkeit (optisch wie charakterlich) dreht sie richtig auf. Biestig, verlottert, immer mehr in den Wahnsinn abgleitend, eine, buchstäblich, irre Vorstellung mit Power und Hingabe. Ein wirklich denkwürdiger Auftritt.
Wie schon angesprochen, an manchen Ecken und Stellen schleichen sich ganz kurze Hänger ein, die Laufzeit von über 130 Minuten hätte sicher leicht gestrafft werden können, ohne Qualitätsverlust, eher im Gegenteil. Doch das lässt sich verschmerzen, zu sehr überzeugt das Gesamtpaket, allen voran die beiden Damen. Starker Film, der mit zunehmenden Sichtungen eher noch gewinnen könnte, als sich abzunutzen.
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JackoXL Tue, 21 May 2013 14:24:07 -0000
Antwort löschenWirst du mögen, 7,5 mindestens. Bette Davis ist DER KNALLER!!!
stuforcedyou Tue, 21 May 2013 14:31:12 -0000
Antwort löschenDer Film ist eine echte Bombe. Manchmal hat sogar der Jacko recht. ;)
JackoXL Tue, 21 May 2013 14:34:29 -0000
Antwort löschenManchmal verstehst du mich, ich schöpfe Hoffnung. :)
JackoXL Tue, 21 May 2013 14:41:16 -0000
Antwort löschenIm sozialen Dienst lernt man an die Ressourcen zu appellieren, irgendwo in dem Torso steckt etwas, das den Versuch wert ist. :D
cpt. chaos Tue, 21 May 2013 17:01:32 -0000
Antwort löschenSchade, hab ich gestern leider müdigkeitsbedingt frühzeitig abschalten müssen. Ich hoffe nur, dass ich in naher Zukunft nochmal die Gelegenheit bekomme; ist ja als Silberling nicht ganz billig... :o(
JackoXL Tue, 21 May 2013 17:11:22 -0000
Antwort löschenHab auch nachgesehen: 20 Euro für die DVD ist nicht bezahlbar. Warte auf eine Neuauflage, gerne auch in blau, dürfte sicher bald kommen.
ElMagico Tue, 21 May 2013 17:21:11 -0000
Antwort löschenHab die UK-DVD von eben dort...ist billiger und mit bissl Glück versteigert die auch mal einer bei Ebay mit weltweitem Versand...hab so inkl. Porto nur ca. 8 Euro gezahlt. Deutscher Ton ist da übrigens auch drauf.
cpt. chaos Tue, 21 May 2013 17:44:12 -0000
Antwort löschen@ElMagico: Hab vorhin schon bei einigen englischen Anbietern angefragt, ob eine deutsche Tonspur vorhanden ist - Antworten stehen noch aus.
Danke dennoch für den Hinweis!!!
ElMagico Tue, 21 May 2013 20:31:21 -0000
Antwort löschenGrad nochmal geguckt: Es gibt wohl in UK nur eben diese 2-DVD-Special-Edition...und die ist prinzipiell mit deutscher Tonspur.
JackoXL Tue, 21 May 2013 21:30:58 -0000
Antwort löschenIch warte auf eine deutsche Veröffnetlichung, der muss ja wohl bald auf BD fällig sein. Ich als deutscher Verleih würde mir den sofort schnappen. Ist wohl eine Frage der Rechte.
patcharisma Tue, 21 May 2013 21:57:33 -0000
Antwort löschenSo gut isses auch nicht! Hype forever....
JackoXL Tue, 21 May 2013 22:01:56 -0000
Antwort löschenHab deine Bewertung gesehen, aber du schwimmst so oft gegen den Geschmack, wundert mich nicht. ;) Ich hype nicht, das ist rein meine Meinung. Aber ich lese dich trotzdem gerne und freue mich, wenn wir uns trotzdem mal treffen. :)
patcharisma Tue, 21 May 2013 22:47:04 -0000
Antwort löschenHehe, okay.... :-)
Den Schluss an der Beach fand ich so deprimierend....
cpt. chaos Wed, 22 May 2013 13:59:04 -0000
Antwort löschen@ElMagico: Meine erste Anfrage zu einer deutschen Tonspur (SE), wurde leider verneint. Aber ich habe schon einen Anbieter aus UK ausfindig gemacht, der mir das Gewünschte liefern kann. Werde mir die DVD auf jeden Fall ersteigern, denn dafür war das, was ich bereits gesehen habe, einfach zu gut! ;o)
"Ihr wisst nicht was Angst ist. Ihr werdet sehen. Die Angst überfällt einen wie die Pocken. Und wer sie kriegt, behält sie für sein Leben."
In den 90ern gab es "Speed", ungebremst nach vorne, sonst geht die Bombe hoch. In den 50ern gab es "Lohn der Angst", Adrenalin im Schritttempo, aber jedes Schlagloch, nur der kleinst Fahrfehler würde zum selben Resultat führen…
"Ihr wisst nicht was Angst ist. Ihr werdet sehen. Die Angst überfällt einen wie die Pocken. Und wer sie kriegt, behält sie für sein Leben."
In den 90ern gab es "Speed", ungebremst nach vorne, sonst geht die Bombe hoch. In den 50ern gab es "Lohn der Angst", Adrenalin im Schritttempo, aber jedes Schlagloch, nur der kleinst Fahrfehler würde zum selben Resultat führen. Der Unterschied: "Speed" war dementsprechend Non-Stop-Turbo-Popcorn-Kino, "Lohn der Angst" schleicht langsam vor sich hin, der Schweiß läuft den Fahrern wie dem Zuschauer in die Augen und ist dadurch weit bedrohlicher. Wenn die explosiven LKWs im Rückwärtsgang über marode Holzbrücken kriechen, jede minimale Abweichung der Idealspur den sicheren Tot bedeuten könnte, ist das nervenaufreibender als jede Baustelle auf dem Highway, durch die mit Vollgas durchgebrettert wird.
Fast 2 1/2 Stunden nimmt sich Henri-Georges Clouzot Zeit für die Umsetzung des Romans von Georges Arnaud, gönnt sich dabei eine ausgiebige Einleitung, die erstmal schildert, wer die Kamikaze-Fahrer sind, wo sie gestrandet sind und warum sie sich überhaupt für diesen Höllenritt bereit erklären. Das ist aber überhaupt kein Problem, denn alles ist interessant und elementar wichtig, um ihre Motivation überhaupt verstehen zu können. Der Tanz auf der Rasierklinge beginnt erst nach gut einer Stunde, dafür ist ab dann jede Sekunde Spannung pur. Viel intensiver und packender lässt sich, speziell für einen 60 Jahre alten Film, das gar nicht einfangen. Es ist überhaupt nicht möglich, nur für einen Wimpernschlag die Augen vom Bildschirm zu entfernen, das ist Spannungskino auf aller höchstem Niveau.
Neben der ohnehin grandiosen Handlung stimmt zudem das Drumherum. Clouzot verschenkt keinen Moment, alles ist intensiv, pulsierend und die Beziehung der Hauptfiguren zueinander ist ebenfalls dauernd in Bewegung. Freunde werden zu Gegnern, neue Allianzen werden geknüpft und selbst die stehen später wieder auf der Kippe. Mit der Situation wachsen und zerfallen die Charaktere, am Ende ist nichts mehr so wie am Anfang.
"Und wer sie kriegt, behält sie für sein Leben."
Wohl wahr. Wahnsinns-Film, kaum zu übertreffen. Mein Herz vergebe ich ungern beim ersten Date, aber was soll's, bitte, "Lohn der Angst" soll das Herz von Jacko sein, mehr habe ich nicht zu bieten.
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jeffcostello Sun, 19 May 2013 17:45:17 -0000
Antwort löschenSehr schön geschrieben, wuaste das der dir gefällt! :)
JackoXL Sun, 19 May 2013 17:48:55 -0000
Antwort löschenUnd wie! Damit habe ich nicht gerechnet, unglaublich.
stuforcedyou Sun, 19 May 2013 17:51:01 -0000
Antwort löschenUnd kein Horror. Ich bin entzückt und überrascht. ;)
Andy Dufresne Sun, 19 May 2013 17:53:23 -0000
Antwort löschenSchöner, treffender Kommentar zu einem Wahnsinnsfilm :)
JackoXL Sun, 19 May 2013 17:54:11 -0000
Antwort löschenIch kann auch anders. Schau mal durch meine Lieblingsfilmliste, kein Horrorfilm. ;) Ich mag die, aber die Latte hängt etwas höher.
lieber_tee Sun, 19 May 2013 18:12:57 -0000
Antwort löschenIst ein 50er Jahre Film, Wahnsinn.
Mein Herz habe ich auch sofort vergeben. Es ist schön zu lesen wie leidenschaftlich du Filme magst. Schön.
JackoXL Sun, 19 May 2013 18:16:53 -0000
Antwort löschenDanke, aber der Dank gebührt eigentlich dir. ;)
Schlopsi Sun, 19 May 2013 18:55:19 -0000
Antwort löschenVor etlichen Jahren habe ich mal das Remake Atemlos vor Angst gesehen und habe da schon höllisch mitgefiebert. Gerade die Brückenszene, der Wahnsinn. Wird mal Zeit für's Original ;)
lieber_tee Sun, 19 May 2013 18:58:25 -0000
Antwort löschenSchön. Mal jemand der das Remake kennt und schätzt. Ist ja eher eine rare Kiste... Das Original ist besser, weil präziser. Gemeinsam haben beide eine adrenalin-getränkte Stimmung.
JackoXL Sun, 19 May 2013 18:59:55 -0000
Antwort löschenKenne das Remake nicht, bin aber schwer interessiert.
Hartigan85 Sun, 19 May 2013 19:28:03 -0000
Antwort löschenNach Jeff jetzt schon der zweite tolle Kommentar heute zu dem Film, den will ich jetzt auch mal endlich sehen...
JackoXL Sun, 19 May 2013 19:30:25 -0000
Antwort löschenHarti, musst du sehen! Wird dir auch gefallen. Ganz groß, zeitlos, wunderbar.
lieber_tee Sun, 19 May 2013 19:42:29 -0000
Antwort löschenGut sortierte Videotheken und Bibliotheken MÜSSEN den Film haben.
Hartigan85 Sun, 19 May 2013 19:47:05 -0000
Antwort löschen@Jacko: Ich denke auch, bisher nur Gutes von gehört!
@tee: Also bei Amazon bekommt man die DVD für knapp 11 Euro. Ich denke mal, bei meiner nächsten größeren Bestellung wird er dabei sein ;) Das Remake von William Friedkin soll auch sehr gut sein...
Andy Dufresne Sun, 19 May 2013 19:48:35 -0000
Antwort löschenSollte unbedingt dabei sein Hartigan, ist genau dein Film!
lieber_tee Sun, 19 May 2013 19:59:55 -0000
Antwort löschenMit n' 11er hat du ein preiswertes Tor geschossen...;)
Das Remake ist auch klasse.
JackoXL Sun, 19 May 2013 20:11:40 -0000
Antwort löschenIst gerade auf meine Amazon-Liste gewandert. Leider keine BD-Version. :(
Hartigan85 Sun, 19 May 2013 20:17:30 -0000
Antwort löschen@Andy: Vorfreude³ :)
Auf meinem Wunschzettel ist er auch gelandet. Nur kann ich das Remake irgendwie bei Amazon nicht finden, merkwürdig...
JackoXL Sun, 19 May 2013 20:20:21 -0000
Antwort löschenScheinbar noch nicht veröffentlicht. Egal, das Original ist die 11 Kröten locker wert. ;)
Le Samourai Sun, 19 May 2013 20:39:43 -0000
Antwort löschenIn der Tat ein absolut unglaubliches Werk!
JackoXL Sun, 19 May 2013 20:41:32 -0000
Antwort löschenUm es in deinen Worten zu sagen: Meisterwerk! ;)))
Andy Dufresne Sun, 19 May 2013 20:47:06 -0000
Antwort löschen@Hartigan: Original 10, Remake 7.
Freu dich auf das Original ;)
meinalterego Mon, 20 May 2013 10:13:24 -0000
Antwort löschen@Jacko: Ich muss Dir da nochmal "Die Teuflischen" von Clouzot sehr ans Herz legen. Für mich der perfekte Thriller.
"Aber ich werde niemals zulassen, dass sie dich mir wegnehmen werden. Du bist alles, alles für mich. Ich bin so unsagbar glücklich."
Wer wäre das nicht, Frank ist schon ein Glückspilz. Ne, Spaß bei Seite, denn der hat in diesen knapp 1 1/2 Stunden auch nicht viel zu suchen: William Lustig's "Maniac" ist ein brachialer Terrorfilm, zeigt ein schwer geisteskrankes Raubtier…
"Aber ich werde niemals zulassen, dass sie dich mir wegnehmen werden. Du bist alles, alles für mich. Ich bin so unsagbar glücklich."
Wer wäre das nicht, Frank ist schon ein Glückspilz. Ne, Spaß bei Seite, denn der hat in diesen knapp 1 1/2 Stunden auch nicht viel zu suchen: William Lustig's "Maniac" ist ein brachialer Terrorfilm, zeigt ein schwer geisteskrankes Raubtier in seinen urbanen Jagdgründen, das unbarmherzig seine Beute hetzt und zerlegt. Bis heute in Deutschland beschlagnahmt und vor kurzem neu verfilmt (äußerst gelungen) hat sich dieses Werk aus der Jugendzeit des US-Slashers ein gewisses Kultpotenzial erarbeitet, was beschlagnahmte Filme recht leicht schaffen, aufgrund ihres Stigmas. Doch "Maniac" bietet mehr als nur den Lockstoff des "Verbots".
Natürlich hat Lustig's Low-Pudget-Slasher formale Mängel, die lassen sich kaum wegdiskutieren. Die Handlung ist recht simpel und auf die wesentlichen Dinge des Genres reduziert, die Nebendarsteller und Dialoge eher amateurhaft. Was der Film auffährt, und das nicht zu knapp, ist eine knüppelharte, einnehmende, ultra-befremdliche Atmosphäre. Der schauerliche-beklemmende Score und die überdurchschnittlich gute Kameraarbeit, bei der Ähnlichkeiten zum italienischen Giallo-Kino deutlich zu sehen sind, können heute noch voll mitnehmen. Die lange U-Bahn Sequenz ist hervorragend und von der Stimmung kaum besser umzusetzen.
Zwei dicke Pluspunkte haben zudem einen Namen: Effekt-Guru Tom Savini, auch in einer kleinen Rolle zu sehen, der mal wieder die Sau nicht nur rauslässt, sondern mit aller Wucht zur Schlachtbank führt (mit die größte Schweinerei erlebt er am eigenen Leib) und Joe Spinell, Hauptdarsteller, Ideengeber und Co-Autor. Der Wahnsinn tropft seiner verzerrten Fratze aus jeder Pore, ein abscheuliches Monster.
"Maniac" war sicherlich seiner Zeit schon nicht fehlerfrei und ist es somit heute erst recht nicht, steht von der handwerklichen Finesse natürlich hinter dem (in diesem Punkt fast perfekten) Remake in der zweiten Reihe, strahlt aber eine unglaubliche Bedrohung aus und ist konsequent bis ins Letzte, was in einem Finale gipfelt, dass vom Remake Duo Aja/Khalfoun fast identisch übernommen wurde. Ein rohes, dreckiges Miststück, beinhart und verstörend.
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lieber_tee Sat, 18 May 2013 22:13:31 -0000
Antwort löschenJa, Joe Spinell spielt nicht den Maniac, er lebt ihn beängstigend...
JackoXL Sat, 18 May 2013 22:18:04 -0000
Antwort löschenGanz starke Vorstellung. Wenn er beim anfänglichen Schäferstündchen plötzlich aufdreht, dieses Gesicht, buh, unheimlich.
niceeddy Sat, 18 May 2013 22:18:36 -0000
Antwort löschenDie U-Bahn-Sequenz gehört in der Tat zum intensivsten, was es im Horrorkino bisher gab.
JackoXL Sat, 18 May 2013 22:20:54 -0000
Antwort löschenDie mit Abstand stärkste Sequnez im Film. Da wird die Luft so dick, toll.
"...Bis ich eines abends, vom Fieber geschüttelt, die Augen schloss und zum Teufel betete: Lieber Teufel, lass sie im Feuer der Hölle brennen, so wie du mich verbrennst!"
"Der Schrecken der Medusa" von Jack Gold zählt zweifellos zu den bemerkenswertesten Genrefilmen der 70er und kann es mühelos mit den großen Brüdern "Der Exorzist" und "Das Omen" aufnehmen…
"...Bis ich eines abends, vom Fieber geschüttelt, die Augen schloss und zum Teufel betete: Lieber Teufel, lass sie im Feuer der Hölle brennen, so wie du mich verbrennst!"
"Der Schrecken der Medusa" von Jack Gold zählt zweifellos zu den bemerkenswertesten Genrefilmen der 70er und kann es mühelos mit den großen Brüdern "Der Exorzist" und "Das Omen" aufnehmen. Parallelen lassen sich dabei lediglich und auch nur gering zu letzterem feststellen (nicht nur durch Lee Remick). Denn statt sich eindeutig in die Horror- und Gruselfilmschublade stecken zu lassen, beginnt der Film eher wie ein Thriller nach klassischem Whodunit-Prinzip. Ein (fast) Mord, ein cleverer Ermittler, die Suche nach dem Täter steht im Vordergrund. Und obwohl dessen Identität erst spät gelüftet wird, rückt das schon weit vorher in den Hintergrund. Viel spannender als die Frage nach dem Täter, ist die Geschichte des Opfers.
Wer war dieser Morlar, was steckt hinter seiner bewegten Vergangenheit und sind es wirklich nur Zufälle und Wahnvorstellungen, die diese bestimmt haben? "Der Schrecken der Medusa" steigert seine Spannung kontinuierlich bis zu seinem wuchtigen Finale, das sicher lange im Kopf bleibt. Dabei muss niemals auf simpele Schockmomente zurückgegriffen werden, sein gesamtes Kribbeln bezieht sich aus der Geschichte, der Erzählweise und der Inszenierung. Langsame gleitet der Film von einem Krimi Richtung Suspense, erreicht den Bereich des Mystery-Horror und bekommt zum Schluss ein fast apokalyptischen Ausmaß, welches sich nicht erspart, gewisse zeitgeistliche Angstkarten auszuspielen, die an dieser Stelle natürlich nicht verraten werden dürfen. Diese Mischung, diese geschickt konstruierte Entwicklung ist grandios und hebt das Werk weit über den damaligen und (leider) besonders heutigen Standard.
"Der Schrecken der Medusa" ist lange nicht komplett durchschaubar, öffnet sich nicht zu früh und wirkt daher so vernichtend im letzten Drittel. Die Besetzung ist auf vergleichbarem Niveau wie die Story. Lino Ventura ist einfach großartig, Lee Remicks Augen sprechen die Sprache der puren Furcht und alles überragt Richard Burton. Sein Blick kann (buchstäblich) töten, seine Performance erzeugt Gänsehaut. Ein sagenhaft schauriger, smart konstruierter Klassiker mit einer subtil-bedrohlichen Atmosphäre.
"Sucht den Mann, der die Macht besitzt, Katastrophen herauf zu beschwören."
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JackoXL Sat, 18 May 2013 17:31:49 -0000
Antwort löschenIch hab's ja geahnt, aber als es dann kam, lief es mir trotzdem kurz runter.
cinram Sat, 18 May 2013 19:01:36 -0000
Antwort löschenDen letzten Satz hab ich nie vergessen und ich sah ihn zuletzt vor... ein- oder 200 Jahren :D
JackoXL Sat, 18 May 2013 19:43:24 -0000
Antwort löschenSpricht für den Film. Hast dich aber wacker gehalten, hätte dich höchstens auf 125 geschätzt. :D
Moncineo Sun, 19 May 2013 11:33:14 -0000
Antwort löschenEin zeitloser Schocker. Bei Burtons Blick gefriert mir das Blut in den Adern. Und erst das Ende...dieser Soundtrack!
Für immer ins Gedächtnis gebrannt.
"Können sie bitte ein Hemd anziehen?"
Nein, hab fleißig trainiert und kann ganz lange die Luft anhalten, soll bitte jeder sehen.
Tom-Tom in der Midlife-Crisis gibt nochmal alles, um bloß nicht für den nächsten "The Expendables"-Film angefragt zu werden.
Sieht auch anfangs gar nicht schlecht aus, "Jack Reacher" ist erfreulicherweise kein Ältere-Herren-Action-Kino…
/p>"Können sie bitte ein Hemd anziehen?"
Nein, hab fleißig trainiert und kann ganz lange die Luft anhalten, soll bitte jeder sehen.
Tom-Tom in der Midlife-Crisis gibt nochmal alles, um bloß nicht für den nächsten "The Expendables"-Film angefragt zu werden.
Sieht auch anfangs gar nicht schlecht aus, "Jack Reacher" ist erfreulicherweise kein Ältere-Herren-Action-Kino ohne Ironie. Ein Thriller, leider mit ganz viel Leerlauf und dann doch die Ego-Show des Peter Pans aus Hollywood. Ganz auf seinen Hauptdarsteller zugeschnitten, dümpelt die Handlung so vor sich hin, wird unnötig auf über 2 Stunden gedehnt, verliert sich immer mehr in Belanglosigkeiten und zaubert gelegentlich unfreiwilligen Humor aus dem Hut, der bei so einer Produktion leider kein Pluspunkt ist.
Das fängt bei der Szenen an, in der Sitzriese Tom-Tom es ganz lässig mit fünf Kerlen aufnimmt (und neunmalklug den gesamten Kampfverlauf schonmal vorhersagt), wird durch die beschriebene Hemd-Sequenz noch getoppt (was sollte das denn?) und die Krönung ist Werner "Two-Fingers" Herzog ("Hatte ich etwa ein Messer in Sibirien?"). Was einen genialen Regisseur zu einer so dödelligen Nebenrolle zwingt, würde ich mal gerne wissen. Schauderhaft! So kann man sich auch einen guten Ruf blitzschnell ruinieren, den man jahrelang aufgebaut hat. Sehe ich nicht so, aber wer die Regiearbeiten von Herzog nicht kennt dürfte sich (nicht unbegründet) fragen, wer denn diese Witzfigur ist.
Toll ist auch die Stelle, als zwei bullige Schläger zu doof sind, Tom-Tom in einem Badezimmer zu vermöbeln, stattdessen die gesamte Keramik kurz und klein prügeln, und folgedessen böse abgelascht werden. Zumindest da wird Dummheit direkt bestraft.
So passabel das Jugend-Vehikel von Tom Cruise beginnt, so brachial fällt es hinten raus ab. Da kreuzen sich Langeweile und Blödsinn, aber eben immer mit dem Anspruch, bitte voll ernst genommen zu werden. Der dafür nötige Drive fehlt oft genug auch, tja, schade drum.
Hat seine Momente (netter Endfight), hat aber viel öfter gar keine oder sehr merkwürdige, not my cup of tea.
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Velly Sat, 18 May 2013 06:12:33 -0000
Antwort löschenSowas dummes wie die Szene im Bad habe ich auch echt selten gesehen :-D
Da kann man ja nichtmal lachen, weil es auch noch so aussieht, als hätten die eine ernste Szene draus machen wollen.... Vielleciht hat da irgendwer eine Wette verloren und die musste deswegen mit rein ;-)
JackoXL Sat, 18 May 2013 08:22:15 -0000
Antwort löschenVielleicht hat Herzog auch eine verloren. ;)
Rob Stark Sat, 18 May 2013 08:35:34 -0000
Antwort löschenDu bestätigst meine Verahnung. Ich war sehr interessiert, aber die Laufzeit und die Tatsache, dass es doch nur ein stumpfer Hollywoodstreifen ist, haben mich abgeschreckt. Eigentlich schade, da die Vorlage doch garnicht mal so schlecht ist.
"Peter Pan des Hollywood" fand ich gut! C-:
JackoXL Sat, 18 May 2013 08:37:40 -0000
Antwort löschen@Rob: Wenn man sich hier so die Durchschnittsbewertungen ansieht, können damit scheinbar viele etwas anfangen. So ab der Hälfte war ich eher gelangweilt.
Rob Stark Sat, 18 May 2013 09:15:09 -0000
Antwort löschenJa, MP sagt mir 7.0 voraus... Das macht mich doch etwas stutzig ^^
lieber_tee Sat, 18 May 2013 09:43:12 -0000
Antwort löschenHimmel, den hasst du ja mehr als ich, den Film meine ich, nicht Tom Cruise...oder so...
JackoXL Sat, 18 May 2013 11:33:58 -0000
Antwort löschenBeides irgendwie. ;) Tom-Tom hat ja ab und an einen guten Film und kann dann auch was, aber das hier ging voll an mir vorbei.
based_god Sat, 18 May 2013 11:50:25 -0000
Antwort löschenDer einzige Film, den ich im Kino komplett verschlafen habe. Keine 2 Minuten habe ich geschafft...^^
caschta Tue, 21 May 2013 14:53:59 -0000
Antwort löschenKann der Kritik zustimmen, allerdings wurde ich trotzdem ganz gut unterhalten, daher fand ichs in Ordnung. Kann aber verstehen dass manchen die Sachen sauer aufstoßen.
JackoXL Tue, 21 May 2013 14:56:40 -0000
Antwort löschenIch kann auch verstehen, wenn den jemand besser findet (in einem gewissen Rahmen), aber das war gar nicht mein Film.
Da ist sie nun endlich, die Fortsetzung zu dem überraschend gelungenen B-Reißer "The Collector" von 2009. Lange angekündigt, mehrfach verschoben, das klang schon mal nicht so gut. Das Resultat bestätigt das böse Omen leider.
Kurz zu "The Collector", damit folgender Text besser einzuordnen ist: Ursprünglich war das Script für einen Teil des "Saw"-Franchise vorgesehen…
Da ist sie nun endlich, die Fortsetzung zu dem überraschend gelungenen B-Reißer "The Collector" von 2009. Lange angekündigt, mehrfach verschoben, das klang schon mal nicht so gut. Das Resultat bestätigt das böse Omen leider.
Kurz zu "The Collector", damit folgender Text besser einzuordnen ist: Ursprünglich war das Script für einen Teil des "Saw"-Franchise vorgesehen (dürfte also irgendwo um Teil 5 und 6 liegen), dann wurde sich für einen eigenständigen Film entschieden. Eine gute Wahl, denn in dem dann schon unerträglichen Fleischwolf der Endlos-Flashback-Twiste-Dich-Zu-Tode-Reihe wäre viel verschenkt gewesen. Teil 1 hatte durch sein Fallen-Szenario unverkennbar den Touch der "Saw"-Filme, war aber um Längen besser als der Unsinn, der ab der dritten Säge Standard war. Knackig, atmosphärisch und tatsächlich, hinter dem auch hier deftigen Goregrad, sogar spannend. Auf das Sequel habe ich mich gefreut, nur passiert hier genau das, was auch "Saw" zum Verhängnis wurde.
Das die Laufzeit selbst in der Uncut-Fassung (ob der überhaupt in einer FSK-tauglichen Version möglich ist, wage ich zu bezweifeln, da bleibt kaum was übrig) keine 80 Minuten beträgt, spricht nicht gerade dafür, dass den Autoren viel eingefallen ist. "The Collection" wandelt unverkennbar auf den Spuren der Folterorgie des großen Vorbilds. Dort wie hier steigt der Gore-Faktor erheblich, es wird deutlich sadistischer und voyeuristischer, nur erzielt es keine echte Spannung. Das sieht jederzeit aus wie ein möglicher "Saw VIII". Ganz viel Blut, ganz viel Schmerz und Leiden, nur ist es rein für's Auge, nichts für den Kopf. Vielleicht noch für den Magen, denn bei diesem übertriebenen Ekel-Zirkus kann selbst dem genreerprobten Zuschauer noch leicht flau werden. Dazu muss gesagt werden: Gewalt ist für mich in praktisch jedem Grad goutierbar, nur sollte sie einen Sinn verfolgen, der über den puren Selbstzweck hinausgeht. "The Collection" hat außer seiner Folterwurst rein gar nichts zu bieten, außer dem Ärger, dass der geglückte Vorgänger so verhunzt wurde.
Es gibt einen Moment, ganz am Anfang, da kommt kurzes Schmunzeln auf: Der Club-Drescher. Warum? Das ist grotesk, übertrieben, grenzt an Fun-Splatter. Direkt darauf folgt eine Szene, die schon wieder nur brutal und ekelhaft ist, null Spaß macht und für die gesamte Stimmung des weiteren Verlaufs steht. Sonst gefällt maximal das Finale, das zwar einen dritten Teil fast unausweichlich macht, aber darin sehe ich ja das Licht am Ende des Tunnels: Eventuell wird es nochmal gerade gebogen. Oder das Licht ist nur die Baustellenbeleuchtung, hier wurde ja auch nichts fertiggestellt. Beides möglich, mal gucken...
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lieber_tee Sat, 18 May 2013 09:48:01 -0000
Antwort löschenJa, den Film haben die Macher des Originals ordentlich vergurkt.
JackoXL Sat, 18 May 2013 11:35:13 -0000
Antwort löschenSchon erstaunlich. Legen einen guten Film vor und kommen dann mit so was um die Ecke. Schade. :(
pischti Mon, 20 May 2013 10:31:21 -0000
Antwort löschenKlasse Kommentar. Mir kommt vieles bekannt vor von dem was Du schreibst ^^
"Sushi Girl" wäre gerne richtig geil. Und was kann man da machen, um halt auf Nummer sicher zu gehen? Richtig, schön an dem orientieren, was allgemein total abgefeiert wird. Wer ist der Ober-Macker im Coole-Sau-Bereich der letzten zwanzig Jahre? Der verlorene Dalton-Bruder Quentin Tarantino. Na denn, immer los...
Losgelöst durch seine Durchstarter "Reservoir Dogs" und…
"Sushi Girl" wäre gerne richtig geil. Und was kann man da machen, um halt auf Nummer sicher zu gehen? Richtig, schön an dem orientieren, was allgemein total abgefeiert wird. Wer ist der Ober-Macker im Coole-Sau-Bereich der letzten zwanzig Jahre? Der verlorene Dalton-Bruder Quentin Tarantino. Na denn, immer los...
Losgelöst durch seine Durchstarter "Reservoir Dogs" und "Pulp Fiction" fühlten sich viele Autoren und Regisseure dazu berufen, in eine ähnliche Kerbe zu schlagen. Viele sehr direkt und unverblümt, einigen wurde es angekreidet, ohne das sich da ein genauer Bezug herstellen ließe, schliesslich hat Tarantino ja kein Patent auf solche Filme. Was "Sushi Girl" jedoch betreibt, ist schon unglaublich dreist, einfallslos und so offensichtlich, fast schon peinlich. Im Grunde genommen eine Variante von "Reservoir Dogs". Fünf Ganoven in einer Art Kammerspiel, ein Juwelenraub liegt der Selbstzerfleischung zu Grunde, der in Flashbacks rekonstruiert wird. Kommt das jemanden bekannt vor? Wie auch in dem großen Vorbild wird hier arg viel gequatscht, 95 Minuten fast ausschliesslich in einem Raum füllen sich ja nicht von selbst, doch allein daran lässt sich schon der Qualitätsunterschied feststellen. Bei Tarantino gab es ein Feuerwerk an grenzgenialen Dialogen und denkwürdiger Zeilen, die etliche Filmfans aus dem Stehgreif zitieren können, bei Ken Saxton wird sich nur mürrisch angeknurrt, wüst rumgepöbelt und auf richtig böse und cool gemacht. Ermüdendes Geschwätz, mehr nicht. Damit die Nummer nicht schon nach 45 Minuten aus Einfallslosigkeit verhungert, wird fleißig drauflos gefolltert, ohne dabei auch nur irgendwas auszulassen. Das ist drastisch, schmerzhaft, aber ganz besonders ekelhaft und scheinbar aus purer Verzweiflung geboren, sind noch so viele Minuten übrig.
Bei "Reservoir Dogs" in der Light-Version bleibt es nicht, eine Prise "Kill Bill" darf es auch sein, aber nur in Nuancen. Der asiatische Einschlag, Eastern-Star Sonny Chiba darf mal für wenige Minuten in die Kamera blicken, beim Score wurde sich auch fleißig bedient, passt schon. Ja, und selbst Tarantino-Buddy Robert Rodriguez wurde eine "Referenz" erwiesen. Rentner-Rüpel Danny Trejo läuft kurz durchs Bild und was hat er wohl in der Hand: Eine Machete! Na so was. Überhaupt klingt der Cast viel prominenter, als es letztendlich genutzt wird. Neben den Mini-Auftritten von Chiba und Trejo sagen Michael Biehn und Jeff Fahey auch kurz hallo, mehr als Cameos sind das nicht. Haben die nicht auch bei "Planet Terror" mitgespielt? Bestimmt purer Zufall...
Immerhin zwei "Stars" dürfen richtig mitspielen, einer gefällt sogar. "Candyman" Tony Todd, gleichfalls Produzent des Films und wohl eine der treibenden Kräften hinter dem Projekt, darf endlich mal wieder eine Hauptrolle spielen. Aufgrund seines Horror-Kult-Images oft nur für Gastauftritte in Genrestreifen verbraten (guck mal, Candyman) ist er hier mal DER Star und macht das sehr souverän. Ein wirklich vernünftige Leistung, gerne mehr davon. Die ulkige Nummer zwei der Superstars, *hust*, ist Mark Hamill. Das One-Hit-Wonder schlechthin sieht aus wie der Joker aus "The Dark Knight" ohne Schminke, steht scheinbar gut im Futter und dürfte selbst für diese Rolle dankbar sein. Na ja, er lebt noch, ist ja schon mal was. Am Ende kommt natürlich noch der super-clevere, *hust* (sorry, mir ist wohl der Kugelfisch nicht bekommen) Twist, der an und für sich aber nur logisch ist, warum sollte sonst auch...pssst, ich will ja niemanden den Spaß verderben.
Ne, das war nix. Wenn es die angesprochenen Filme nicht geben würde, halbwegs okay. So ist das fast schon eine Frechheit. Aber die Sushi-Platte nehme ich gerne, vielleicht bietet die der Asiate meines Vertrauens auch an, mal nachfragen.
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lieber_tee Thu, 16 May 2013 23:23:52 -0000
Antwort löschenDabei kriegt diese gefolterte Sushi-Platte auf Tarantino sonst gar nicht mal so schlechte Kritiken...
Deathpool Thu, 16 May 2013 23:27:59 -0000
Antwort löschenJetzt ist mein Sushi kalt danke Jacko du *****
JackoXL Thu, 16 May 2013 23:32:20 -0000
Antwort löschen@tee: Wer das ernsthaft gut findet, brät sein Sushi auch an.
@DP: So schmeckt es wenigstens, ordentlich Wasabi bei, das rettet sogar die Tiefkühlvariante. ;)
Deathpool Thu, 16 May 2013 23:39:47 -0000
Antwort löschen@Jacko: ich liebe Wasabi besser als Nutella da brennste in den Tag;)
Übrigens sollten meine Sterne Herzen sein(blöde Zensur)
Den Film schau ich aber trotzdem^^
lieber_tee Thu, 16 May 2013 23:44:02 -0000
Antwort löschen@ xl,
vielleicht für Leute die gerne ihr Sushi aufpiksen oder durch den Fleischwolf drehen?
JackoXL Thu, 16 May 2013 23:44:07 -0000
Antwort löschenSushi mit Nutella ist übrigens eine gute Bezeichnung für den Film. :D
JackoXL Thu, 16 May 2013 23:46:45 -0000
Antwort löschen@tee: Für die Leute, die auf die McDonalds Sushi-Wochen warten und sich dann beschweren, dass es kalt ist.
Deathpool Thu, 16 May 2013 23:54:15 -0000
Antwort löschenMcDonalds Sushi-Wochen jetzt mit extra Fisch und gratis Haifischflossen Suppe.
Kids Menu:kleine panierte Schildkröten die grade erst geschlüpft sind.
JackoXL Thu, 16 May 2013 23:57:19 -0000
Antwort löschenBaby-Schildkröten, mmmh, das klingt lecker. PETA kann mich mal, kommt in die Fritöse.
Mimuschka Fri, 17 May 2013 06:53:18 -0000
Antwort löschenfür die extra-portion sushi genehmige man sich danach noch folgendes :-D
http://www.youtube.com/watch?v=hr-jrq7ZxtQ
SamRamJam Fri, 17 May 2013 18:49:20 -0000
Antwort löschenDa Mark Hamill den Joker in der 90er jahre Zeichentrickserie von Batman gesprochen hat, immerhin lange Zeit bevor sich Heath Ledger auf ewig mit dieser Rolle verband, ist es doch nur recht und billig wenn er so aussieht? ;)
JackoXL Fri, 17 May 2013 18:51:05 -0000
Antwort löschenGutes Argument, macht den Film aber nicht besser. ;)
"Ist bald eine Schande sowas zu rauchen. Ist als ob man ein Einhorn tötet...mit einer Bombe!"
Es sind solche Oneliner und Dialoge, die "Ananas Express" durchaus sympathisch und sogar witzig machen, doch leider sind das nur Einzelerscheinungen in einer viel zu ausgiebigen Flut von stonigem Dauergeschwätz und einer, für eine Komödie, fast schon unendlich wirkenden Laufzeit…
"Ist bald eine Schande sowas zu rauchen. Ist als ob man ein Einhorn tötet...mit einer Bombe!"
Es sind solche Oneliner und Dialoge, die "Ananas Express" durchaus sympathisch und sogar witzig machen, doch leider sind das nur Einzelerscheinungen in einer viel zu ausgiebigen Flut von stonigem Dauergeschwätz und einer, für eine Komödie, fast schon unendlich wirkenden Laufzeit von knapp zwei Stunden. Da macht sich, im negativen Sinn, die Beteiligung von Judd Apatow bemerkbar. Hier tritt er zwar nur als Produzent und Ideengeber in Erscheinung, aber "Ananas Express" hat ein ganz großes Problem: Er ist viiiiiiel zu lang.
Das ist nicht der einzige Haken, dabei aber ein deutlicher: Warum zieht sich die Story auf so eine semi-epische Genrelänge? Da ist der Leerlauf ja fast unvermeidlich, außer es wird richtig aufgefahren und es gibt viel zu erzählen. Das ist hier eher nicht der Fall. Das Script hat reichlich Kaugummi/Käse-Elemente, die unglaublich lange Fäden ziehen und dadurch leider die durchaus witzigen Momente fast neutralisieren. Das Plus des Films ist ganz klar die Chemie zwischen den Hauptdarstellern Seth Rogen und Wohlfühl-Schlabber-Hosen Kiffer James Franco, die harmonieren prächtig. Letztendlich ist "Ananas Express" wie ein klassischer Abend in berauschter Runde: Da wird ganz viel geschnattert, einiges ist richtig lustig, aber das Meiste ist pures Gesabbel. Das funktioniert im Kontext der Situation und Umstände, aber wenn das auf Tonband aufgenommen und am nächsten Tag abgespielt würde, wäre der Großteil eher langweilig und banal.
Die Lunte wird zwar gelegentlich neu befeuert ("Ich nehme eine Bong, das filtert das süchtigmachende Zeug raus, ist Tatsache!"), aber viel zu oft glimmt sie so vor sich hin und schmeckt nach kaltem Rauch. Charme hat das Flickwerk irgendwie schon, nur ermüdet es so schnell wie der Stoff, aus dem die Tüten sind. Das gelegentlich angezogene Tempo (was dann in der Regel daraus besteht, dass die Figuren sich wehtun) ist bitter nötig, um nicht langsam vor sich hin zu chillen.
Sagen wir es mal so: Wenn die Ananas auf bequeme 90 Minuten runtergeschält wäre und nur der frische Saft gepresst würde, ein launiger Film. Aber so mit Schale, Haube und allem Drum und Dran serviert, will das doch keiner fressen...oder rauchen.
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lieber_tee Thu, 16 May 2013 06:04:37 -0000
Antwort löschenAch gib doch zu das du stoned warst und so ein berauschter Slo-Mo-Effekt entstand.
jacker Thu, 16 May 2013 07:44:56 -0000
Antwort löschenIch kann das schon irgendwie verstehen, weil objektiv alles richtig ist was du schreibst. Aber Humor ist nun mal das wohl un-objektivste was es gibt und daher finde ich den Film nach 4 mal sehen immernoch zum Brüllen komisch, Tendenz steigend :)
Besagte Chemie zwischen Rogen und Franco ist so herrlich, da kann ich jeden Frame abfeiern. Und wenn dann noch McBride ins Spiel kommt ist alles vorbei..
Hartigan85 Thu, 16 May 2013 08:37:31 -0000
Antwort löschenWas Jacker sagt :) Für mich einer der lustigsten Filme der letzten paar Jahre...
Le Samourai Thu, 16 May 2013 09:02:05 -0000
Antwort löschenGanz schlimmer, absolut nervtötender Film. Sehr schade zu sehen, was da aus dem genialen David Gordon Green geworden ist (George Washington = Meisterwerk). Zum Glück macht er jetzt wieder unaufgeregte, tolle Indie-Komödien (Prince Avalanche).
JackoXL Thu, 16 May 2013 09:10:23 -0000
Antwort löschen@tee: Nö, das hätte eventuell helfen können. ;)
@jacker & Harti: Ja, über Humor lässt sich schwer streiten, hab ja auch so ein, zwei Komödien, die eindeutig nicht so gut sind, wie ich sie persönlich finde.
@Le: Sagt mit nichts, behalte ich mal im Auge.
Le Samourai Thu, 16 May 2013 09:41:53 -0000
Antwort löschenGeorge Washington auf jeden Fall irgendwie besorgen (gibt ne Criterion), lohnt sich. Prince Avalanche hab ich auf der Berlinale gesehen, ganz wunderbarer Film, der hoffentlich bald nen deutschen Kinostart bekommt.
jacker Thu, 16 May 2013 09:48:34 -0000
Antwort löschenHmm Jacko, ich würde gar nicht sagen, dass ANANAS EXPRESS schlechter ist als ich ihn finde. Ist einfach nur ein ganz anderer Humor, als die meisten Komödien. Ist zwar etwas seltsam ausgedrückt, aber für mich ist das eine Komödie die eher über Atmosphäre und Wirkung funktioniert. Da sind halt diese zwei Typen, die irgendwo zwischen Peilo, Vollzeitstoner und liebenswerten Losern angesiedelt sind und irgendwie in einen haufen Mist rein geraten. Und dazu diese dauerhafte, leicht überzogen Skurrilität. Das reicht irgendwie schon und bei den Qualitäten ist das auch gut, dass der Film langsam und lang ist. Damit man sich richtig in dieser seltsamen Atmosphäre sulen kann :D
Hartigan85 Thu, 16 May 2013 19:42:25 -0000
Antwort löschen@Samourai: Dann schau dir besser nicht "Bad Sitter" und "Your Highness" von David Gordon Green an, die würdest du wahrscheinlich noch viel nervtötender finden :D
@All: Von dem Regisseur kann ich euch das Drama "Snow Angels" mit Sam Rockwell und Kate Beckinsale (die hier echt gut spielt!) dringend empfehlen, klasse Film!
jacker Fri, 17 May 2013 07:45:06 -0000
Antwort löschenBAD SITTER hab ich mir gestern angeschaut. Zum Glück nur die 81Minuten Kinoversion (die BD hatte auch noch eine Extended Fassung zur Auswahl). Der Film ist schlecht. Da kann ich bei aller Liebe auch nichts schönreden. Das Drehbuch versagt auf ganzer Länge :(
Man merkt, dass bei ANANAS EXPRESS Rogen / Apatow am Drehbuch gearbeitet haben!
JackoXL Fri, 17 May 2013 09:16:28 -0000
Antwort löschenDann verzichte ich da besser...hatte ich eh vor. ;)
Haunted-House-Filme gibt es wie Sand am Meer, seit Jahrzehnten, und mit mehr oder weniger größeren Abweichungen ähneln sie sich alle. Die BBC-Produktion "The Awakening" wandelt auch auf recht eingetrammpelten Pfaden und erfindet sie selbstverständlich nicht neu. Jedoch sticht der Film von Nick Murphy erfreulich positiv aus der grauen Masse des Genres heraus, was heute nur noch selten geschieht.
…Haunted-House-Filme gibt es wie Sand am Meer, seit Jahrzehnten, und mit mehr oder weniger größeren Abweichungen ähneln sie sich alle. Die BBC-Produktion "The Awakening" wandelt auch auf recht eingetrammpelten Pfaden und erfindet sie selbstverständlich nicht neu. Jedoch sticht der Film von Nick Murphy erfreulich positiv aus der grauen Masse des Genres heraus, was heute nur noch selten geschieht.
Murphy setzt von Anfang an auf eine stimmige Atmosphäre, fängt die Zeit nach Ende des ersten Weltkriegs gekonnt ein und bindet die Schatten dieses Ereignisses in die Handlung ein. Diese zeitliche Kulisse ist somit nicht zufällig gewählt, dient stattdessen als Grundlage, beispielweise für den Charakter und die Motivation von Protagonistin Florence (wirklich gut gespielt von Rebecca Hall). Durch das Trauma des Krieges sind die Menschen aufgeschlossener für den vermeidlichen Kontakt mit dem Jenseits, in der Hoffnung, ihre gefallenen Lieben nicht gänzlich aufgeben zu müssen. Gleichzeitig hat Florence durch den Krieg selbst einen geliebten Menschen verloren, was sich bei ihr jedoch in das genaue Gegenteil auswirkt: Sie will endgültig einen Schlussstrich ziehen, ihr Gewissen dadurch beruhigen, dass dies alles Unfug und Schwindel ist.
Dieser Rahmen scheint zunächst der einzige Unterschied zu den bekannten Filmen dieser Art, alles weitere scheint recht bekannt. Ein altes Herrenhaus, in dem Fall eine Schule, im typisch viktorianischen Stil, Geistererscheinungen, gerne auch in Form eines Kindes, Verweise auf ein Ereignisse der Vergangenheit, dessen Entschlüsselung wohl die Ursache und gleichzeitig das Ende des Spuks bedeuteten könnte. Das klingt ganz nett, aber nicht ernsthaft innovativ. Innovativ ist es auch nicht wirklich, aber "The Awakening" macht auf diesem Weg wirklich nichts falsch und setzt sogar einige clevere Momente. Es ist schön anzusehen, dass sich heute nicht in Blut, Jump-Scares und CGI geflüchtet werden muss, weil unfähige Auftragsregisseure nichts mit dem Material anfangen können. Nick Murphy versteht die Materie, setzt statt auf Effekte auf Effektivität, was ein riesiger Unterschied ist. Die Spannung ist, trotz gewohnter Muster, konstant vorhanden, lebt besonders von den leisen Momenten, ohne mit einem dicken BUH! das leicht eigenickte Publikum wieder wachrütteln zu müssen. Klar, es gibt auch die Momente zum Aufzucken, aber die kommen dann eben nicht gelangweilt aus der Dose, sondern passen einfach in den Verlauf und die vorher aufgebauten Stimmung. Handwerklich stimmt hier ohnehin viel, Sets, Kamera, Darsteller, Beleuchtung, alles auf sehr gehobenen Niveau.
Zwischenzeitlich schleift sich dann doch die erprobte Routine ein, trotz kurzer Highlights (die Puppen-Haus-Szene!), und genau genommen ist auch das Ende nicht wirklich neu. Aber: Es ist trotzdem gut aufgetischt, hat durchaus Überraschungseffekt (in den Details) und vor allem, es wird nicht als Kurz-und-Schmerzlos-Twist vorgeworfen, sondern es wird ausgiebig erzählt und beleuchtet. Kein Butze-Buh-Effekt, es wird sogar tragisch, emotional und tatsächlich berührend. Wirklich schön, da wurde sich Mühe gegeben.
Unterm Strich: "The Awakening" ist an und für sich nichts neues, aber toll verkauft und trotz seiner (teilweisen) Berechenbarkeit ein sehr ordentlicher Gruselfilm nach guter, alter Hausmacherart. Warum nicht eine glasklare Empfehlung? Das ist der Haken: Für das einmalige Ansehen würde ich dem das unterstellen, aber bei wiederholten Durchläufen dürfte das Interesse schwinden. Ich bin sehr zufrieden gewesen, aber in meinem Regal muss der nicht unbedingt stehen. Wäre aber auch keine Karteileiche.
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Hartigan85 Mon, 13 May 2013 21:46:51 -0000
Antwort löschenKlingt gut. Besser als "The Innkeepers"? Dann bin ich dabei! ;)
JackoXL Mon, 13 May 2013 21:49:25 -0000
Antwort löschenIch gehöre zu der "The Innkeepers" Schnarch-Fraktion (die scheinbar ignorante Nicht-Versteher-Truppe), daher: Auf jeden Fall. ;)
Hartigan85 Mon, 13 May 2013 21:53:04 -0000
Antwort löschenSehr gut, ist aber auch wirklich nicht schwer den zu toppen :) Der hier kommt aber scheinbar bei den meisten Leuten einigermaßen gut an, ich bin gespannt.
JackoXL Mon, 13 May 2013 22:14:14 -0000
Antwort löschenDer ist definitiv gut, nur weiß ich nicht, ob der zu einer Zweitsichtung taugt. Aber nie und nimmer ein Fehlgriff, schöner Old-School-Grusel-Kram mit sehr viel Verstand und Können.
Hartigan85 Mon, 13 May 2013 22:20:20 -0000
Antwort löschenDann hätte ich den besser schon beim gestrigen Kaufrausch mitbestellt. So muss er noch länger warten :(
JackoXL Mon, 13 May 2013 22:33:01 -0000
Antwort löschenMusst du nicht kaufen, aber ansehen schadet nicht. ;)
einSchluss Mon, 13 May 2013 22:38:51 -0000
Antwort löschenIch weiß auch nicht, ob ich den noch ein 2tes oder gar drittes Mal anschauen werde. Aber ich fühlte mich als Genre-Fan endlich mal wieder ernst genommen und war posit. überrascht. The Inkeepers ist handwerklich und inhaltlich dagegen eine gähnige Flatulenz.
Hast du super zusammen gefasst Jaxon. Das Puppenhaus: *grusel*.
JackoXL Mon, 13 May 2013 22:44:06 -0000
Antwort löschen@sikk: Das ist das Ding. Ich mochte den echt gerne, aber muss ich den mehrfach sehen? Wohl kaum. Aber ein gutes einmal ist ja schon mal was. Die Puppen-Haus-Szene ist genial, aber auch die genialste des Films. Soll den Rest nicht abwerten, aber noch mehr davon, ich würde den mir definitiv öfter ansehen. ;)
- "Wollen sie noch ein paar Worte sprechen, Captain?"
- "Das sollte ich wohl tun: Harry Worp, lass dich bloß nicht wieder in dieser Gegend sehen!"
Vor der wunderschön-verträumten Bilderbuchkullisse von Vermont lässt Alfred Hitchcock den guten Harry mehrfach beerdigen und wieder auferstehen. Diese leicht morbide, bissige, trotzdem heiter Komödie macht richtig Spaß…
/p>- "Wollen sie noch ein paar Worte sprechen, Captain?"
- "Das sollte ich wohl tun: Harry Worp, lass dich bloß nicht wieder in dieser Gegend sehen!"
Vor der wunderschön-verträumten Bilderbuchkullisse von Vermont lässt Alfred Hitchcock den guten Harry mehrfach beerdigen und wieder auferstehen. Diese leicht morbide, bissige, trotzdem heiter Komödie macht richtig Spaß und schafft etwas, was vergleichbare Filme sehr selten hinbekommen: Ein relativ respektloses Verfahren mit einem Toten, ohne dabei die Grenzen des guten Geschmacks zu weit zu überschreiten oder zu boshaft aufzutretten, um damit jemanden ernsthaft brüskieren zu können.
Der Witz bei "Immer Ärger mit Harry" steckt in der Banalität, wie mit dem plötzlich auftauchenden Leichnam umgegangen wird. Ups, tot, dumm gelaufen, na ja. So richtig erschrocken oder entsetzt scheint niemand, als wenn ausversehen eine Scheibe zu Bruch gegangen wäre. Nun müssen halt die Scherben weggeräumt werden. Hitchcock inszeniert seinen Film wunderbar leichtfüßig und erzählt eine Geschichte mit Todesfall, aber ohne Unsympathen. Das Hauptfiguren Quartett ist durch die Bank liebenswert, jeder auf seine Weise. Selbst der konservativste Moralapostel kann es ihnen wohl kaum übel nehmen, dass sie eine Leiche wie ein lästiges Anhängsel behandeln und das gesamte Szenario eher locker nehmen. Schwarzen Humor spart sich der Film dabei keinesfalls aus, im Gegenteil. Die scharfzüngigen Dialoge enthalten davon reichlich, doch so unbeschwert und beiläufig, gerade das macht sie so großartig. "Immer Ärger mit Harry" erscheint in seinem Auftretten wie eine der typischen Heile-Welt-Komödien seiner Zeit, erzählt dabei eigentlich etwas komplett anderes. Das ist so eine herrliche Mischung, das vergnügte Dauergrinsen ist vorprogrammiert.
Das Drehbuch ist nicht nur hervorragend geschrieben, sondern dazu noch richtig flott. Doch Hitchcock verlässt sich nicht nur auf die tolle Vorlage, allein durch seine Inszenierung gewinnt "Immer Ärger mit Harry" noch eine dicke Portion Humor hinzu. Wie er durch kleine Nuancen noch für zusätzliche Schmunzler sorgt, lässt seinen Hang zum trockenen Witz erkennen, den es auch (fast) immer in seinen Thrillern zu sehen gab. Seine Darsteller ziehen da voll mit. Es ist oft nicht nur das was sie tun und sagen, sondern ganz besonders wie. Alle scheinen den Humor des Films und wie man diesen noch unterstreicht voll verstanden zu haben, was ihre Figuren ausmacht. Die Chemie stimmt hier jede Sekunde, das Timing von Regie, Buch und Schauspiel ist perfekt abgestimmt.
"Immer Ärger mit Harry" beißt, ohne zu verletzen und funktioniert deshalb so prächtig. Ironisch, clever und erstklassig umgesetzt.
- "Wo haben sie Harry diesmal hingelegt?"
- "An seinen Stammplatz, hinter der großen Eiche."
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Deathpool Sun, 12 May 2013 20:16:54 -0000
Antwort löschenDieses Hitchcock sollte ich mir auch mal geben.
Benjamin Barker Sun, 12 May 2013 20:21:27 -0000
Antwort löschenSehr schön, ganz wunderbarer Streifen.
JackoXL Sun, 12 May 2013 20:29:46 -0000
Antwort löschen@Dp: Dieses Hitchcock kann ich nur empfehlen, aber nicht füttern oder mit blonden Weibchen konfrontieren, da bekommt es Probleme.
@BB: Auf jeden Fall.
SoulReaver Sun, 12 May 2013 20:32:01 -0000
Antwort löschenLiegt hier auch noch. Irgendwie hatte ich nie Bock auf den, wird wohl Zeit. Prognose?
JackoXL Sun, 12 May 2013 20:34:01 -0000
Antwort löschenWeniger als 7 ist nicht drin, wird auch dir viel Spaß machen. Ging mir komischerweise auch so, hab es nicht bereut. ;)
filmschauer Mon, 13 May 2013 09:02:04 -0000
Antwort löschenIch sollte ihn mir auch irgendwann nochmal ansehen, hatte den allerdings weitaus weniger euphorisch in Erinnerung, ohne jetzt mit einer konkreten Punktzahl herausrücken zu können. Weniger als 7 Pkte sind aber mehr als möglich.
Dass mit dem wenig Bock haben auf spezifische Filme, die man eigentlich endlich gesehen haben wollte, kann ich übrigens gut nachvollziehen (in Sachen Hitch ist das bei mir sein Letzter - "Familiengrab"). Da hat wahrscheinlich jeder seine ganz eigenen Kandidaten...
JackoXL Mon, 13 May 2013 11:43:36 -0000
Antwort löschen@fs: Gib dem ruhig noch'ne Chance, der schafft schon die 7. ;))
Witzig: "Familiengrab" hab ich auch noch hier liegen, gleiches "Problem". :)
"Töten ist mein Heroin, mein Opium: Ich bin süchtig!"
Schon zu seinen Bestzeiten gab sich Klaus Kinski gerne für unglaublichen Unsinn her, solange pünktlich gezahlt wurde. Dieses Werk aus dem Spätherbst seiner Karriere fällt genau in diesen Bereich. Als durchgeglühter Folterdoktor und Nazi-Sohn Dr. Karl Gunther (wie sollte er auch sonst heißen?) krabbelt er durch Luftschächte, spannert,…
"Töten ist mein Heroin, mein Opium: Ich bin süchtig!"
Schon zu seinen Bestzeiten gab sich Klaus Kinski gerne für unglaublichen Unsinn her, solange pünktlich gezahlt wurde. Dieses Werk aus dem Spätherbst seiner Karriere fällt genau in diesen Bereich. Als durchgeglühter Folterdoktor und Nazi-Sohn Dr. Karl Gunther (wie sollte er auch sonst heißen?) krabbelt er durch Luftschächte, spannert, betreibt eine offensichtlich sehr erfolgreiche Rattenzucht, zieht sich geschminkt (!) auf dem Dachboden altes Bildmaterial vom Führer rein, bastelt Todesfallen aus der Prä-Saw-Ära, sammelt Körperteile in Gläsern und hält sich ein zungen-ampotiertes Weibchen zum mal nett Quatschen im Käfig.
Regisseur und Autor David Schmoeller hatte sicherlich kein leichtes Spiel mit Crazy-Klaus, was er in seinem 9minütigem Kurzfilm "Please Kill Mr. Kinski" auf sehr unterhaltsamer Art präsentiert und schon fast Mitleid erregt, nur aber mal ehrlich: Egal, dass Mr. Kinski ihn andauernd provozierte und beleidigte, sich mit der Crew prügelte, ihm verbot Action und Cut zu rufen, er kann trotzdem noch froh über dessen Beteiligung sein. Denn sonst wäre dieser Schinken wohl heute komplett in der Versenkung verschwunden. Die Story hat zwar, vom groben Rohbau, ein gewisses Potenzial für einen Genrefilm, nur ist das natürlich riesengroßer Quatsch. Bis auf Mr. Kinski sind alle Schauspieler eine mittelschwere Katastrophe, diese Nazi-Doktor-Klischees sind furtchbar peinlich und spannend wird "Crawlspace" maximal partiell, was aber flux durch den ganzen anderen Blödsinn wieder ausgebügelt wird.
Ganz schlimm sind die weiblichen Lustobjekte und was die so zu sagen haben ("Die Kultur hat mich verwirrt"), aber auch die wenigen, männlichen Nebenfiguren kommen kaum besser weg ("Jessica, ich kann einfach nicht mit dir schlafen...bei solchen Geräuschen..."). Merkwürdigerweise retten diese spontanen Lacher "Crawlspace" sogar ein wenig, am deutlichsten aber Kinski. Klar, als eingefleischtem Fan und Kenner seiner Fähigkeiten müsste man eigentlich in Tränen ausbrechen, für was einen Dummfug er sich hier schon wieder prostituiert, nur selbst hier, sichtlich unmotiviert und gnadenlos unterfordert, macht er noch einiges her. So blöd eigentlich viele seiner Szenen sind (super, wie er urplötzlich während des finalen Wettkrabbelns im Luchtschacht auf eine Art Schllitten umsteigt, unfassbar), irgendwie ist er trotzdem geil. Ohne ihn wäre diese Film wirklich nur ganz, ganz schwer erträglich.
So ist der immer noch meilenweit entfernt von gut, zumindest grob unterhaltsam. "Please Kill Mr. Kinski" war mit seinen 9 Minuten deutlich besser, nur möchte ich deshalb niemanden zum Kauf der Blu-ray raten. Gibt es bestimmt auch irgendwo im Netz.
In dem Sinne, die letzten Worte gebühren Klaus: "Heil Gunther!"
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onyxxx11 Sat, 11 May 2013 21:02:51 -0000
Antwort löschenach, komm Talia Balsam (übrigens die Ex Frau von George Clooney) war doch wunderbar und total verzückend. Bei dem Rest gebe ich dir aber vollkommen Recht.
JackoXL Sat, 11 May 2013 21:05:02 -0000
Antwort löschenOk, die ging sogar, gegen die anderen Blöd-Bratzen war das echtes Schauspiel. Die Alte mit der zitierten Textzeile war soooo mieß... :)
onyxxx11 Sat, 11 May 2013 21:08:52 -0000
Antwort löschenAn die kann ich mich nur noch dunkel erinnern, ich fand den Lover Boy mit der Alf Stimme am einprägsamsten... *schauder*
JackoXL Sat, 11 May 2013 21:12:40 -0000
Antwort löschenIch fand ja diesen "Jessica, ich kann nicht mit dir schlafen" Monopoly-Millionär halbwegs witzig, nur der ist ja nicht lange dabei. :D Der ganze Film schwankt zwischen sterbenslangweilig, kurz interessant, wahnsinnig albern und Kinski zwischen Karrikatur und Gott sei Dank, dass er dabei war. Kennst du "Please Kill Mr. Kinski"? DAS war super. :D
onyxxx11 Sat, 11 May 2013 21:26:35 -0000
Antwort löschenNein, kannte ich nicht, hab ich mir aber gleich mal vorgemerkt. Ich glaube den habe ich gerade auf youtube gefunden. Alleine der Name ist es wert ihn sich anzuschauen :) Richtig super gut finde ich übrigens keinen Kinski Film, dafür hat er zuviel Wahnsinn in seinen Augen.
JackoXL Sat, 11 May 2013 21:33:26 -0000
Antwort löschenWird dir gefallen. :) Oh, Kinski hat so grandiose Filme gedreht. Immer dann, wenn sein Wahnsinn auch zur Rolle gepasst hat und dann eben auch ein fähiger Regisseur am Werk war (also meistens Herzog). Der war definitiv verrückt, aber für einen Künstler, ganz besonders einen Schauspieler, ja nicht unbedingt von Nachteil. ;)
onyxxx11 Sat, 11 May 2013 21:40:43 -0000
Antwort löschenIch werde mal ne Kinski Woche einlegen, mit viel Pharmazeutika und noch mehr Willenskraft. Kinski Filme sind für mich harte Arbeit. Ich bitte um Empfehlungen!
JackoXL Sat, 11 May 2013 21:43:53 -0000
Antwort löschenAguirre (aber den kennst du glaube ich schon), Fitzcarraldo, Nosferatu... das reicht erstmal. ;)
JackoXL Sat, 11 May 2013 21:51:48 -0000
Antwort löschenMoment: Leichen pflastern seinen Weg! Ist das ein geiler Film. ;)
onyxxx11 Sat, 11 May 2013 21:52:58 -0000
Antwort löschenJa, einer der vielen Filme den ich in der Mitte abgebrochen habe. Ich hab mir mal im Wahn 'ne Herzog Box gekauft, irgendwann, ja irgendwann ist die auch mal fällig. Ich werde berichten :)
onyxxx11 Sat, 11 May 2013 21:58:03 -0000
Antwort löschenihhh Western, bleib mir wech mit Western :)
JackoXL Sat, 11 May 2013 22:01:28 -0000
Antwort löschenAber der ist doch sooo gut, mit ganz viel Schnee, Blut und so. Und so ein hundsgemeines Ende, und Kinski und...ach, egal...
onyxxx11 Sat, 11 May 2013 22:06:06 -0000
Antwort löschenIch glaube deine Empfehlungen taugen was, ich behalt den mal im Auge!
Dort draußen, in den dunklen, Nebelschwaden durchzogenen Wäldern, lauert das pure Böse. Körperlos, unsichtbar, nicht greif-und vernichtbar. Aber es ist da, wurde erweckt und nun sind sie alle dem Tode geweiht.
Sam Raimi, heute ein Blockbusterregisseur für die 100-Millionen-Dollar-and-beyond-Filme, fing mal ganz klein an und sollte sich lieber wieder daran erinnern. Das sich ein Regisseur…
Dort draußen, in den dunklen, Nebelschwaden durchzogenen Wäldern, lauert das pure Böse. Körperlos, unsichtbar, nicht greif-und vernichtbar. Aber es ist da, wurde erweckt und nun sind sie alle dem Tode geweiht.
Sam Raimi, heute ein Blockbusterregisseur für die 100-Millionen-Dollar-and-beyond-Filme, fing mal ganz klein an und sollte sich lieber wieder daran erinnern. Das sich ein Regisseur aus seiner Low-Budget-Genre-Nische irgendwann befreien will, ist sicherlich verständlich, Raimi hatte das auch schon seit den 90ern geschafft, aber in diesem Jahrtausend hat er eindeutig an Guthaben verloren. Nicht finanziell, dafür an dem, was seine Filme lange ausgemacht haben: Herzblut.
Und bei Gott (auch wenn der hier mal für 82 Minuten Pause hat): "Tanz der Teufel" strotzt nur so davon. Was Raimi hier mit (aus heutiger Sicht besonders, aber schon damals) einem lächerlichen Budget auf die Beine stellt, das sich heute jede XY-Nebendarsteller-Knallcharge vor dem Frühstück durch die Nase zieht, ist außergewöhnlich. Die begrenzten Mittel von Raimi nutzen ihm eher, als das sie ihm schaden. Mehr Schatten als Licht, unheilvoller Nebel begleiten und verfolgen uns durch den ganzen Film, Terror und Bedrohung sind allgegenwärtig, dieser konstant pfeifende Wind scheint das Böse mit sich zu tragen. Atmosphärisch kaum zu toppen, schnürt die Ur-Tanz-Schule ein grauenhaftes Paket aus Beklemmung, deftigem Splatter und liebevoll-abartigen Einfällen. Der schmale Geldbeutel ist jederzeit ersichtlich, aber wie Raimi das aufzufangen weiß, spricht für ihn.
Ein Film wie "Tanz der Teufel" würde heute normalerweise nach "damals cool, heute Trash" schreien, doch weit gefehlt. Das blanke Entsetzen ist nach wie vor spürbar, Angst ist Raimis größter Trumpf, die Stimmung killt jeden Lacher, der dem CGI-Publikum eventuell auf der Zunge kitzeln dürfte. "Tanz der Teufel" ist immer noch der cineastische Kinderschreck, ein Albtraumgarant, der so roh, radikal und punktgenau ins Schwarze trifft, wie kaum ein zweiter Klassiker des Low-Budget-Horror-Kinos der frühen 80er oder auch späten 70er (im Keller der "Cabin in the Woods" finden sich auch die Überreste eines "The Hills Have Eyes" Posters, nette Anspielung).
Natürlich stößt der Film, speziell im Finale, an seine Effekt/Budget-Grenze, was ihn aber nicht daran hindert, gnadenlos auf's Ganze zu gehen. Doch schon lange vor diesem Punkt ist alles schon Legende. So wüst und zügellos, gleichzeitig brachial, abscheulich und schauderhaft, waren vorher und nachher nur ganz wenige Filme. Raimi ist ein kleines Meisterwerk gelungen, das alles auffährt und gleichzeitig multipliziert, was es eigentlich gar nicht bieten könnte. Wie aus fast nichts ein Meilenstein enstehen kann, das ist der Beweiß. Raimi und Bruce Campbell wurden zu Ikonen, nur ist Bruce sich seinem Image (wohl auch mangels Alternativen) treu geblieben. Dafür hat er halt Kacheln statt Marmor am Boden des Pools, aber darin schwimmt es sich bestimmt auch nicht schlecht.
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Spielberg_Fan Sat, 11 May 2013 09:57:46 -0000
Antwort löschenFilmverliebt geschrieben würde ich mal sagen:) herrlich:) mein Kommentar wird auch bald folgen. Hab alle drei nämlich auch mal wieder gesichtet. Erstmal muss aber der neue Star Trek noch kommentiert werden.
Mr. Pink Sat, 11 May 2013 10:56:02 -0000
Antwort löschen"Drag me to Hell" war wirklich nicht so dolle, aber ansonsten finde ich auch seine Filme aus diesem Jahrtausend fantastisch.
JackoXL Sat, 11 May 2013 17:21:01 -0000
Antwort löschen@Fan: Bin mal gespannt.
@Pink: Ich bin keiner Fan seiner Spider-Man Filme, The Gift war noch recht ok, Drag me to Hell, wie du schon erwähnst, 08/15 und Oz habe ich noch nicht gesehen, bin aber weniger interessiert.
Stilistisch unglaublich ausgereift, in kalten wie ästhetischen Bildern, schildert Regisseur & Autor Tetsuya Nakashima eine ausgeklügelte Rachestory. Das Kunststück liegt in der geschickten Erzähltaktik, die nur teilweise linear abläuft und dem Zuschauer die Charakter und deren Hintergründe wie Motivationen erst scheibchenweise über die gesamte Laufzeit verteilt gänzlich offenbart.
"Geständnisse"…
Stilistisch unglaublich ausgereift, in kalten wie ästhetischen Bildern, schildert Regisseur & Autor Tetsuya Nakashima eine ausgeklügelte Rachestory. Das Kunststück liegt in der geschickten Erzähltaktik, die nur teilweise linear abläuft und dem Zuschauer die Charakter und deren Hintergründe wie Motivationen erst scheibchenweise über die gesamte Laufzeit verteilt gänzlich offenbart.
"Geständnisse" erreicht schon früh einen Punkt, der bei einem Film eigentlich schon als finales Highlight dienen könnte. Sobal Lehrerin Yuko ihre Geschichte erzählt und ihren Racheplan aufgedeckt hat, stellte sich mir zunächst die Frage, was der Film mir den nun noch erzählen will. Doch das alles ist ja erst der Anfang, von nun an sind die Ereignisse stehts unvorhersehbar und je tiefer wir in die Geschichte und ihre Figuren eintauchen dürfen, desto mehr schonungslose Erkenntnisse und extreme Abgründe öffnen sich. Jedes weiter Geständnis gibt dem Plot mehr Substanz, macht ihn tragischer, trauriger und grausamer, um am Ende eine nahezu perfekt durchstrukturierte Vergeltung stehen zu lassen, die den anfänglich präsentierten Plan fast harmlos wirken lässt, obwohl das kaum möglich scheint.
Zwischendurch auftauchende Fragezeichen werden nach und nach beantwortet, narrativ ist "Geständnisse" schlicht hervorragend, was sich insgesamt auch über die Inszenierung sagen lässt. Starke Darsteller, ein wunderbar abgestimmter, passender Score und großartige Bilder, hier stimmt praktisch alles. Als Kritik ließe sich lediglich der Punkt anführen, dass es der Geschichte, wenn sie dann im hinterhältigen Finale endgültig ihren Höhepunkt findet, schon etwas an Glaubwürdigkeit fehlt. So nahtlos durchkonstruiert und nicht an irgendwelchen Details scheiternd kann ein Plan einfach nicht aufgehen, zumindest wäre das äußerst unwahrscheinlich.
Aber letztendlich ist das relativ egal, denn seine Wirkung erziehlt "Geständnisse" spielend. Ein überraschender, kühler und dennoch emotionaler Film, der nicht nur für Fans von Asia-Kino eine glasklare Empfehlung ist.
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jollyroger Thu, 09 May 2013 21:08:57 -0000
Antwort löschenSehr treffender Kommentar, ein wunderbarer Film nach dem ich noch Stunden danach so richtig schlechte Laune hatte.
JackoXL Thu, 09 May 2013 21:11:15 -0000
Antwort löschenDanke. Schlechte Laune hat ich nicht, da ich ja gerade einen sehr guten Film gesehen habe. ;)
bestseimon Thu, 09 May 2013 21:58:10 -0000
Antwort löschenDen habe ich schon hier zu Hause liegen, wollte nur noch warten, bis ich in der richtigen Stimmung bin. Nach diesem Kommentar bin ich es! :)
einSchluss Thu, 09 May 2013 22:15:52 -0000
Antwort löschenDer Film ist das Genialste, was ich aus dem asiatischen Raum je gesehen habe und in seiner zynischen Boshaftigkeit und Raffinesse unvergleichlich.
Dass der perfide Plan aufgeht ist meinetwegen tatsächlich ob einiger Unberechenbarkeiten konstruiert, aber es ist ja nun mal eine verfilmte Geschichte. Da drücke ich beide Augen zu und bin bis heute bass erstaunt. Fast ein <3-Film.
jollyroger Fri, 10 May 2013 09:09:16 -0000
Antwort löschen@Jacko,
ach, ich hab nach nem Großteil der Filme, die ich liebe schlechte Laune, muss an den Filmen liegen..:)
jollyroger Fri, 10 May 2013 09:10:06 -0000
Antwort löschen@einschluss mir war's auch nur ein bisschen zu durchkonstruiert für 10 Punkte, ansonsten aber genial.
- "Wir bleiben doch Freundinnen, oder?"
- "Ganz bestimmt!"
Der Film von Kinji Fukasaku, beruhend auf einer Romanvorlage von Koushun Takami, avancierte schnell zum Kultfilm rund um den Globus, was sicherlich auf verschiedene Gründe zurück zuführen ist.
Um es mal ganz platt aufzudröseln: "Battle Royale" ist ein Schlachtfest, das seinesgleichen sucht…
/p>- "Wir bleiben doch Freundinnen, oder?"
- "Ganz bestimmt!"
Der Film von Kinji Fukasaku, beruhend auf einer Romanvorlage von Koushun Takami, avancierte schnell zum Kultfilm rund um den Globus, was sicherlich auf verschiedene Gründe zurück zuführen ist.
Um es mal ganz platt aufzudröseln: "Battle Royale" ist ein Schlachtfest, das seinesgleichen sucht. 40 junge Menschen, eher noch Kinder, werden in ein furchtbar kompromissloses "Spiel" verwickelt, das in drei Tagen (bzw. 2 Stunden Film) nur einen Überlebenden zulässt. Ergo: Bodycount deluxe. Genau das bietet "Battle Royale", speziell zu Beginn wird im minutentakt gestorben. Erschossen, aufgeschlitzt, vergiftet, erschlagen, in die Luft gesprengt. Nichts wird nur angedeutet, jede Leiche, fast jede Execution wird überdeutlich gezeigt, das Blut spritzt meterhoch, Gorehounds bekommen hier reichlich Futter.
Doch ist "Battle Royale" so einfach in eine Schublade zu drücken? Nein, auf gar keinen Fall! Denn was dieser drastischen Gewallteruption als Basis dient, ist nichts weiter als beissende, gallige Satire, die eben den Humor durch puren Zynismus und radikale Seitenstiche ersetzt. "Battle Royale" übt direkte Kritik am japanischen Schul- und Gesellschaftssystem, an dem für uns Mitteleuropäer eher befremdenden Mechanismus des unterwürfigen Perfektionismus, überspitzt ausufernd in einer perversen Selektion, die den Wohlstand der Nation sichern soll. Seiner wirtschaftlichen Vormachtstellung beraubt, wird sich unfassbaren Methoden bedient, die der Film bewusst unglaublich übertreibt. Der Anfang wirkt leicht grotesk, doch mehr und mehr entwickelt sich "Battle Royale" als eine erschreckende Parabel über die japanische Gesellschaft im allgemeinen und gleichzeitig als ein Spiel mit den gängigen Zutaten des Survivalfilms.
Leistung zählt, der Druck wird früh ausgeübt, wer nicht funktioniert, hat sein Recht auf Leben verspielt. Wenn eine Nation auf das, mehr als ohnehin gewohnt, angewiesen ist, werden die Regeln halt verschärft. Am Ende soll eine Elite stehen, die bereit ist alles zu geben, koste es, was es wolle. Die Message von "Battle Royale". Nur wer sich voll dem System opfert, ist überlebenswert. Das sieht der Zuschauer nicht nur an der Teenagermeute, die sich mal mehr, mal weniger zum gnadenlosen Abschlachten bereiterklärt, sondern auch an ihrem Lehrer, der alles für seine Rolle in diesem Blutbad aufgibt. Familie, Privatleben existieren nicht mehr, wenn man als reibungsloses Zahnrad in einer Maschine funktionieren will.
Doch in erster Linie zelebriert "Battle Royale" typische Teenager-Schul-Probleme, nur unter den extremsten Bedingungen. Gruppenbildungen, Mobbing, Anti- und Sympathien, nur auf einem blutigen Schlachtfeld ausgetragen. Und da zählen anfängliche Treue- und Freundschaftsschwüre gar nichts mehr. Am Ende ist sich jeder selbst der Nächste, Coming-Of-Age Survival-Massaker ohne Rückzugsmöglichkeiten oder geheime Tagebucheinträge, sondern mitten in die Fresse oder eher auf Leben und Tod.
"Battle Royale" ist eine ultra-zynische, widerlich-überspitze Orgie, die dabei aber weitaus cleverer, überlegter und hintergründiger ist, als es viele "Skandalfilme" gerne wären. Voll auf's Maul ist manchmal mehr Meta, als irgendwo vergessen um die Ecke geschwurbelt.
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meinalterego Wed, 08 May 2013 18:57:24 -0000
Antwort löschenJacko, der würde mich auch sehr interessieren.
Harrigan Wed, 08 May 2013 19:01:55 -0000
Antwort löschenNa der Grund für die weltweite Anerkennung wird sicherlich größtenteils darin bestehen, dass Tarantino diesen hier als seinen Lieblingsfilm tituliert. Aber guter Comment, sehe ich sehr ähnlich.
styx.canomo Wed, 08 May 2013 19:04:49 -0000
Antwort löschenwenn deine kritik dem zugehörigen buch gelten würde, könnte ich sie nur abzeichnen. beim film jedoch war für mich von benanntem kaum etwas zu spüren.
JackoXL Wed, 08 May 2013 19:06:08 -0000
Antwort löschen@ego: Der gefällt dir, sicher. ;)
@Harrigan: Der Tarantino-Hype ist sicher ein Grund, ich wusste das erst, nachdem ich mir das Booklet durchgelesen habe, und das war nach dem Kommentar. ;)
JackoXL Wed, 08 May 2013 19:08:17 -0000
Antwort löschen@styx: Das Buch nicht gelesen, daher kann ich dazu nichts sagen. Dürfte wohl das übliche Buch/Film-Problem sein, das ich sehr wohl kenne...
styx.canomo Wed, 08 May 2013 19:26:43 -0000
Antwort löschendieses problem ist mir durchaus bekannt und meistens auch nicht gravierend genug, um meine bewertung allzu negativ zu beeinflussen. hier handelt es sich aber wirklich um einen besonders extremen fall (von meiner meinung nach ähnlicher vehemenz wie zb eragon)
JackoXL Wed, 08 May 2013 19:36:20 -0000
Antwort löschenEragon war, auch ohne das Buch gelesen zu haben, schlimm. Der Vergleich lässt mich zucken, trotzdem mag ich diese perverse Achterbahn. ;)
Schlopsi Wed, 08 May 2013 20:03:25 -0000
Antwort löschenJupp, kann mich styx nur anschließen. Hatte das Buch in drei Tagen durch und sehe diese Verfilmung als Beleidigung an. Sie kommt nichtmal ansatzweise(!) an die Buchvorlage ran :-)
Im Film wird alles nur angedeutet und gerade das Haupttrio kommt leider viel zu kurz.
JackoXL Wed, 08 May 2013 20:06:40 -0000
Antwort löschen@Schlopsi: Mag sein, glaube ich sogar, aber ich bewerte rein den Film, den mag ich. ;)
Hartigan85 Wed, 08 May 2013 23:12:40 -0000
Antwort löschenJap, sehr guter Film. Der wurde vor wenigen Tagen bundesweit beschlagnahmt. Einfach nur lächerlich....
http://www.schnittberichte.com/news.php?ID=5355
Schlopsi Thu, 09 May 2013 00:04:32 -0000
Antwort löschen@Jacko, ja, das verstehe ich. Dennoch, wenn du den Film schon so mochtest, dann sei dir das Buch ans Herz gelegt ;)
@Hartigan: Das kann doch nicht wahr sein!
1. Wenn die den doch schon einmal beschlagnahmt hatten und dann 7(!) Jahre brauchen um zu entscheiden ihn erneut zu beschlagnahmen, dann kann man sich schon sicher sein, das bei den Deppen in der Firma was gewaltig schief läuft.
2. Ich verstehe manchmal nicht, inwieweit die eine Grenze ziehen können, wenn Gewalt als Mittel zum Zweck dient. Und seien wir mal ehrlich: Jeder Hinterwäldler erkennt diesen Zweck, der noch über der Gewalt steht. Ich raffe solche Entscheidungen einfach nicht... (Musste mal raus, sry)
JackoXL Thu, 09 May 2013 01:00:03 -0000
Antwort löschen@Harti: Das gleiche Spiel wie bei "I Saw The Devil". Da sitzt so ein Sesselfurtzer, der sich nicht mit dem "Warum" beschäftigt, sondern einfach nur das "Was" sieht und gleich Alarm schlägt. Solchen Leuten sollte das Einstufen von Filmen untersagt werden. Da habe ich, vergleichbar, sogar noch ein Schnäppchen gemacht, wenn ich sehe, was für eine einfache BR-Ausgabe von "I Saw The Devil" momentan gezahlt werden soll. ;)
@Schlopsi: Bei Gelegenheit überzeuge ich mich gerne davon. Und das sich über solche hinrissige Entscheidungen aufgeregt wird, ist mehr als verständlich.
Ray Harryhausen
JackoXL Tue, 07 May 2013 20:08:35 -0000
Der 7. Mai 2013 ist ein trauriger Tag für Filmliebhaber: Raymond Frederick "Ray" Harryhausen verstarb im Alter von 92 Jahren in London. Mit ihm ist eine Legende von uns gegangen, der das Filmbusieness maßgeblich prägte und für magische Momente sorgte, lange bevor an CGI auch nur zu denken war.
Harryhausen war kein Schauspieler, kein Regisseur (obwohl er durchaus auch in diesen Funktionen…
Der 7. Mai 2013 ist ein trauriger Tag für Filmliebhaber: Raymond Frederick "Ray" Harryhausen verstarb im Alter von 92 Jahren in London. Mit ihm ist eine Legende von uns gegangen, der das Filmbusieness maßgeblich prägte und für magische Momente sorgte, lange bevor an CGI auch nur zu denken war.
Harryhausen war kein Schauspieler, kein Regisseur (obwohl er durchaus auch in diesen Funktionen ab und an tätig war) und trotzdem vermochte es allein sein Name in den Credits, einen Film interessant zu machen. Harryhausen wurde berühmt durch seine Stop-Motion Technik, die er zwar nicht erfand, aber sie in nie zuvor erlebten Perfektion zelebrierte. Seit den 40er Jahren war er für Spezial-Effekte in Kinofilmen zuständig. Zu seinen größten Arbeiten zählen zahlreiche Sindbad-Verfilmungen (an erster Stelle wohl "Sindbads 7. Reise", 1958), "Jason und die Argonauten" (1963) und "Kampf der Titanen" (1981), der letzte Kinofilm, für den er seine liebevollen, aufwendigen Effekte aus dem Hut zaubern durfte.
Für heutige Sehgewohnheiten, speziell beim jüngeren, CGI-verwöhnten Publikum, mag seine Arbeit altbacken, im schlimmsten Fall sogar "albern" wirken, doch was Harryhausen seiner Zeit kreirte, ist nicht weniger als brillant. Er erweckte Monster, Dinosaurier und Fabelwesen zum Leben, die sonst nie zu visualisieren gewesen wären. Seine Arbeit war pure Magie, perfekte, akribische Handwerkskunst, die Generationen zum Staunen brachte. Ein Paradebeispiel ist der Kampf zweier Dinos in der Hammer-Studio Produktion "One Million Years, B.C.", der selbst heute noch so unglaublich wirkt und bis zu Spielbergs "Jurrasic Park" als Nonplusultra galt.
Mit dem Fortschritt der Technik wurde seine Arbeit für Hollywood überflüssig. "Kampf der Titanen" war sein letzter, großer Film, in dem er noch mal alles abrief, was ihn zur Legende werden ließ. Das will ich gar nicht mal kritisieren, es war nur der logische Gang der Dinge. CGI ist heute allgegenwertig, kaum wegzudenken und natürlich nicht der Teufel. Auch ich sehe gerne gut gemacht Computer-Effekte, schließlich sind so erst Szenen und Projekte möglich, die damals unverfilmbar waren. Nur fehlt es mir oft an Herz, Liebe und Hingabe, da heute viel zu viel aus dem Rechner kommt. Jedes schluderige B-Movie rotzt heute Effekte hin, die nicht plastisch wirken. Und selbst die teuren Blockbuster ersaufen in einer Flut aus digitalen Animationen, die oft nicht das versprühen, was jeden Harryhausen-Film, selbst unabhängig von der Gesamtqualität des Produkts, zu einem Erlebniss machen.
Harryhausen war ein Handwerker, ein Visionär, ein meister seines Fachs. Er hatte ein langes (und hoffentlich erfülltes) Leben und das Schöne am Medium Film ist ja, dass sein Schaffen nicht mit ihm stirbt. Seine Arbeiten können noch immer bestaunt werden, jeder kann seine Liebe für ihn noch entdecken und weiterleben, somit wird er unsterblich bleiben.
Gute Reise Ray, auf das du noch im Himmel die Engel zum Staunen bringen wirst.
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lieber_tee Tue, 07 May 2013 23:09:51 -0000
Antwort löschenIch like das mal nicht weil mir Todesnachrichten nicht gefallen. Deinen Respekt vor diesem Meister gefällt mir aber schon.
JackoXL Wed, 08 May 2013 15:35:32 -0000
Antwort löschen@tee: Kann ich verstehen, ich bin mir auch immer nicht so sicher, ob ich unter so was ein like setzen soll.
lieber_tee Wed, 08 May 2013 16:18:04 -0000
Antwort löschenIch persönlich finde deine Abschiedsworte übrigens noch gelungener als die von Ines auf der Hauptseite.
JackoXL Wed, 08 May 2013 16:27:00 -0000
Antwort löschenOh, merci, spricht mir auch sehr aus dem Herzen. Ich war wirklich traurig über die Nachricht.
cinram Thu, 09 May 2013 17:27:23 -0000
Antwort löschenWunderschöne Referenz an einen großen Künstler!
Ich bezweifle daß Leute, die Ray´s Arbeiten "Albern" nennen würden, auch nur den Hauch einer Ahnung haben, was eigentlich hinter den Worten "Stop- Motion" steckt: eine völlige, fast fanatische Hingabe an diese Aufgabe, unglaublich viel Herzblut und einfach "goldene" Hände!
Von der (Monster)Filmhistorischen Seite ganz abgesehen!
Auch CGI- Gestaltung ist eine Kunst, wenn sie nicht -wie Du gesagt hast- dahingerotzt ist! Leider glauben viele Filmemacher, daß bombastische Effekte aus dem Rechner ein gutes Drehbuch und Seele ersetzen können!
Die ultimative Abrechnung mit der Monotonie der Mittelschicht, dem leisen, schleichenden Albtraum, der in soliden Kontoauszügen, schick eingerichteten Wohnungen und schläfrigen Beziehungen lauert. Der Alltag hat Besitzt von einem ergriffen, hat ihn nicht nur erobert, sondern konsequent dominiert, das eigentliche Leben zerstört. Das Ende der Spirale der Langeweile und des ziellosen Leerlaufs ist…
Die ultimative Abrechnung mit der Monotonie der Mittelschicht, dem leisen, schleichenden Albtraum, der in soliden Kontoauszügen, schick eingerichteten Wohnungen und schläfrigen Beziehungen lauert. Der Alltag hat Besitzt von einem ergriffen, hat ihn nicht nur erobert, sondern konsequent dominiert, das eigentliche Leben zerstört. Das Ende der Spirale der Langeweile und des ziellosen Leerlaufs ist unaussprechlich, schlußendlich aber die einzig wahre Lösung. Nicht zur Nachahmung empfohlen, doch auf eine gewisse Art nur logisch.
Um eins klar zu stellen: Das ist nicht meiner Ansicht, aber eigentlich traurig-glaubwürdig. Insgesamt ist alles erreicht, der Standard und die Rente sind jetzt schon in trockenen Tüchern, aber soll das alles sein? Nein, irgendwo dahinter schlummert die Lebensfreunde, selbst die sollte angesichts der Tatsachen sicher sein, doch irgendwas stimmt nicht.
Haneke erzählt eine Tragödie in drei Akten:
1987: Alles läuft, die einzigen Probleme sind Alltagserscheinungen.
1988: Kurz und knapp: Oberflächlich alles gut, aber...
1989: Das pure Grauen. Haneke zelebriert erstmals, aber nicht zuletzt, das Ende der Normalität. Was hier abgeht, fällt deutlich unter den Spoiler-Radar. Grob: Es ist schon lange klar, wie das enden wird, nur jetzt wird alles so schmerzhaft in Kleinarbeit seziert, schauderhaft!
87 ist der ausführliche Prolog, 88 der knappe Mittelteil, 89 Bauchschmerzen. Schon lange vor dem eigentlichen Finale sind die Weichen gestellt, die Andeutungen nicht mal mehr ansatzweise subtil, Haneke geht direkt nach vorne und erspart überflüssiges Nachdenken, ersetzt das durch Erleben. "Der siebente Kontinent" funktioniert deshalb so gut, da er sein Ende so früh ankündigt, dass alle bis dahin vergehenden Minuten reiner Lockstoff sind. Das Hoffen ist gestattet, das Ende unausweichlich.
Der Mittelstand ersäuft und ertränkt sich in der müden Spirale aus Pflicht und Langeweile, statt sich wohl zu fühlen wird das Todesurteil unterschrieben. Alles gipfelt in einer typisch-eiskalten Haneke-Geisterbahn ohne manipulierendem Firelefanz, so trocken und erschreckend, grauenhaft.
" 'Cause I'm Your Lady..."
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SamRamJam Mon, 06 May 2013 21:07:36 -0000
Antwort löschenWarum habe ich bei deinen Kommentaren, die mir sehr gefallen, immer das Gefühl dass mir der dazugehörige Film nicht zusagen wird?
JackoXL Mon, 06 May 2013 21:17:35 -0000
Antwort löschenDer soooo lange dauert, das tut ja gerade weh.
JackoXL Tue, 07 May 2013 08:30:57 -0000
Antwort löschen8, mp will sie nicht auf dem Board anzeigen. :/
Mario Bavas ziemlich blutiges Killer-Cluedo wurde unter etlichen Titeln auf dem internationalen Markt veröffentlicht, EDITION TONFILM hat ihn dieses Jahr in einem schicken Mediabook und hervorragend restauriert unter dem Titel "Bay Of Blood" neu aufgelegt.
Für seine Zeit mit einem ungewöhnlich hohem Bodycount und sehr expliziten Gore-Szenen ausgestattet, gilt dieser Giallo als einer…
Mario Bavas ziemlich blutiges Killer-Cluedo wurde unter etlichen Titeln auf dem internationalen Markt veröffentlicht, EDITION TONFILM hat ihn dieses Jahr in einem schicken Mediabook und hervorragend restauriert unter dem Titel "Bay Of Blood" neu aufgelegt.
Für seine Zeit mit einem ungewöhnlich hohem Bodycount und sehr expliziten Gore-Szenen ausgestattet, gilt dieser Giallo als einer der Wegbereiter des späteren Slasher-Genres, sicherlich nicht unberechtigt. Hier geht es schon drastisch zur Sache, es wird nicht angedeutet, sondern draufgehalten.
Handwerklich ist Bavas Film wunderbar gelungen. Die Bilder sind stimmungsvoll, der trommelnde Score eindringlich, die Effekte, gemessen an Enstehungsjahr und Budget, beachtlich. Das hier ein Fachmann am Werk ist, unverkennbar. Was einen guten Giallo ausmachen sollte, erfüllt "Bay Of Blood" ohne wenn und aber. Die genre-typischen Krankheiten erfüllt er leider auch, in erste Linie beim Cast. Einige der Damen und Herren spielen, höflich gesagt, "ausbaufähig". Ist kein Beinbruch, aber auch nicht zu leugnen.
Interessant und recht ungewöhnlich ist die Erzälhweise und Konstellation der Figuren. Beispielsweise die als Hauptdarsteller gelisteten Claudine Auger und Luigi Pistilli treten erst nach der Hälfte des Films richtig in Erscheinung.
Überhaupt wird dem Zuschauer lange wenig erklärt. Da tauchen bald ein Dutzend Figuren auf, deren Beziehungen zueinander und Rollen in der Geschichte sich nur erahnen lassen. Das ist aber gar nicht mal ungeschickt, so bleibt immer eine gewisse Grundspannung und der Zuschauer wird förmlich zur Aufmerksamkeit gezwungen, um nicht den Überblick zu verlieren. Erfreulich, weil bei einem Giallo auch nicht selbstverständlich, dass sich am Ende sogar alles recht schlüssig (und dann auch ausführlich erklärend) zusammensetzt. Ohne etwas verraten zu wollen: Nette Idee, dass es kein so einfaches böser Killer/arme Opfer Gerüst gibt.
Letztendlich schwingt da sogar eine Art Moral und leichter Zynismus mit, denn so richtig astrein ist hier niemand.
Tja, und wenn alles schon vorbei zu sein scheint, gibt es nochmal eine knackige, und leicht beknackte, Schlusspointe, die so mal gar kein Stück vorherzusehen ist, ein dezentes Fragezeichen hinterlässt, aber irgendwie "witzig" ist. Jeder bekommt das, was er verdient.
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jeffcostello Mon, 06 May 2013 10:19:51 -0000
Antwort löschenFreut mich, dass er dir gefallen hat! :)
VisitorQ Mon, 06 May 2013 10:27:02 -0000
Antwort löschenIch wähle Dich, Kandidat Mario Bava als mein Herzblatt!
An Fans des Vorgängers sei eine dringende Warnung ausgesprochen: Ihr könntet diesen Film hassen! Kein Witz, was sich Tobe Hooper hier erlaubt, ist schon unglaublich mutig. Im Prinzip dreht er alles, was seinen brillanten Erstling ausmachte, konsequent und mit voller Absicht auf links und feuert vollkommen enthemmt drauflos. Aus dem berdohlich-dreckigem Terrorkino wird eine groteske Zirkusnummer,…
An Fans des Vorgängers sei eine dringende Warnung ausgesprochen: Ihr könntet diesen Film hassen! Kein Witz, was sich Tobe Hooper hier erlaubt, ist schon unglaublich mutig. Im Prinzip dreht er alles, was seinen brillanten Erstling ausmachte, konsequent und mit voller Absicht auf links und feuert vollkommen enthemmt drauflos. Aus dem berdohlich-dreckigem Terrorkino wird eine groteske Zirkusnummer, ein absurdes Trash-Spektakel mit Darstellern am Rande des Nervenzusammenbruchs, kurrioser Ideen, albernen Humor und Referenzen an den eigenen Vorgänger, die fast mehr wie eine Parodie als eine Hommage wirken. Genau das ist so verrückt und grenzwertig kalkuliert, dass mir Hoopers Gore-Kasperletheater einen gewissen Respekt abverlangt. Das musst du erstmal bringen.
Der Star des Films, der Mitte der 80er fast in der Bedeutungslosigkeit verschwundene Dennis Hopper (bis "Blue Velvet" kam), wirkt anfangs noch wie der seriöse Turm in der Schlacht des Unsinns, sobald sich das Geschehen in den Unterschlupf der degenerierten Sippe verlegt, knallen bei ihm auch alle Lampen durch. Selbst schwer mit Kettensägen bewaffnet, rennt der die gesamte zweite Filmhälfte wild schreiend durch die Gegend, zersägt alles was ihm unter die Augen kommt, ein sagenhafter Auftritt. Hauptdarstellerin Caroline Williams ist jenseits von gut und böse, ihr hysterisches Jaulen und Kreischen ist so unglaublich wie der ganze Film. Da war ich mir echt nicht sicher, sollte das so sein (bei Hopper auf jeden Fall) oder ging das nicht besser? Genre-Ikone Bill Moseley dreht auch total am Rad, aber genau das ist ja auch seine Rolle. Offensichtlich hat ihm das richtig Spaß gemacht, sieht zumindest so aus.
Die Figur des Leatherface, im Original die Personifizierung des blanken Terrors, wird von Hooper ebenfalls fast demontiert. Der hampelt durch die Gegend und wackelt mit dem Hinterteil, als hätten sich Nagetiere in seiner Hose eingenistet. Da macht sich kurz Fassungslosigkeit breit. Mit seiner phallisch-überdimensionalen Kettensäge, die locker zur Großwildjagd dienen könnte, hat er eine, nennen wir es mal, "Sex-Szene" mit Lady Hysteria, allein das einzubauen ist zwischen genial und übergeschnappt.
Und was die Gewaltdarstellung angeht: Teil 1 wurde ja, längst überfällig, vom Index gestrichen, da es ja niemals direkte, physische Gewalt zu sehen gab. Das wird Teil 2 niemals vergönnt sein. Auch das scheint von Hooper ganz bewusst so gewollt, hier wird rumgesaut, die Disc ist bei der FSK wohl im hohen Bogen aus dem Fenster geflogen. Man kann Hooper vielleicht vieles vorwerfen, aber sicher nicht, dass er inkonsequent bei seinem Vorhaben war, mal alles ganz anders zu machen. Da ist das eigentlich auch nur logisch, wenn dieses Wort überhaupt im Zusammenhang mit "TCM 2" genannt werden kann.
Wie kann das eingestuft werden? Das Sequel ist einerseits ein Faustschlag für knallharte Fans des Erstlings, irgendwo ziemlich frech und merkwürdig, andererseits will er aber genau das sein. Purer Trash, mit voller Absicht und ohne jeden Kompromiss, mit dem vollem Bewusstsein, das es böse nach hinten losgehen kann. Eine rasend-irrsinnige Persiflage, die knietief in Eingeweiden watet und das eigene Image ad absurdum führt, gekrönt von einer Schlußeinstellung, die das nochmal kräftig untermauert.
Was für ein Unfug!
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SoulReaver Sun, 05 May 2013 19:42:23 -0000
Antwort löschenWenn Hopper die Holzbalken zersägt, gibt es kein Halten mehr. :D
JackoXL Sun, 05 May 2013 19:44:06 -0000
Antwort löschenIrgendwie ist das schon recht geil. :D Ist aber auch schon sein Besuch im Kettensägen-Fachgeschäft (so was gibt es wohl auch nur in Texas). ;)
Boogers666 Sun, 05 May 2013 19:59:54 -0000
Antwort löschenHört sich geil an, muss ich mal zusehe das ich denn irgend wo herbekomme ;)
Ist er indiziert, habs aus dem Kontext nur erahnen können ?
JackoXL Sun, 05 May 2013 20:02:21 -0000
Antwort löschenJa. Wurde von TURBINE, wie auch das Original, wunderschön neu aufgelegt. DVD, BR und Bonusdisc, toll restauriert, erste Sahne Edition. Aber durch die Prüfung gerasselt (wundert mich nicht), daher nur als Ösi/Schweiz-Import oder über die bekannten Umwege erhältlich. ;)
Boogers666 Sun, 05 May 2013 20:08:05 -0000
Antwort löschenMhm naja egal dann läufts doch wieder über nen Imprt hinaus ....:)
JackoXL Sun, 05 May 2013 20:16:55 -0000
Antwort löschenKostet auch etwas mehr (hab den für 23 geschossen, 25 ist Durchschnitt). Der Film lohnt sich so halbwegs, die Aufamchung ist großartig. Allein dem Label gönne ich jeden Cent. ;)
Deathpool Sun, 05 May 2013 21:02:23 -0000
Antwort löschenDas finde ich so schade an der ganzen Zensurscheiße.Die Preise sind manchmal einfach zu hoch.
@Jacko:was sagst du zu Capelight ?
JackoXL Sun, 05 May 2013 21:04:19 -0000
Antwort löschenDem Label? Nenne mir mal Beispiele, hab gerade keins vor Augen. ;)
Deathpool Sun, 05 May 2013 21:11:51 -0000
Antwort löschenAso sorry Dicker meine das Label ja.Ich steig da nicht ganz durch.Hab heute davon gelesen und kann es nicht einschätzen.
Ich meine sind die gut oder böse?
;)
JackoXL Sun, 05 May 2013 21:14:24 -0000
Antwort löschenJetzt bin ich nicht viel schlauer. ;) Das Label sagt mir was, namentlich, weiß aber jetzt immer noch nicht aus dem Stehgreif, was die so auf den Markt bringen. Was meinst du konkret, was hast du gelesen?
Deathpool Sun, 05 May 2013 21:15:27 -0000
Antwort löschenhttp://www.schnittberichte.com/news.php?ID=5381
JackoXL Sun, 05 May 2013 21:26:30 -0000
Antwort löschenNa ja, zu dem Label kann ich deshalb auch nicht so viel sagen, das die ihren Film gerne auf dem Markt werfen wollen, ist ja nur logisch. Unabhängig davon: Labels wie TURBINE sind einfach groß, da sie die Rechte an einem Film nicht nur für möglichst billige Ausschlachtung nutzen, sondern das Maximale rausholen (Aufmachung, Bonusmaterial, Restaurisierung), was nicht selbstverständlich ist, und dann auch noch bei Filmen, die an der FSK scheitern. TCM 1 mal ausgenommen. Da ist jeder Euro gut investiert, finde ich. ;)
onyxxx11 Sun, 05 May 2013 21:28:10 -0000
Antwort löschenZiehts du dir jetzt volle Möhre die Texas-Reihe rein? Herzlichen Glückwunsch, den Totalausfall hast du ja schonmal gut überstanden :) Aber du kennst die doch alle schon, nur den ganz neuen nicht, oder?
JackoXL Sun, 05 May 2013 21:31:04 -0000
Antwort löschenNein. Den "Totalausfall" habe ich mir gestern gekauft, deshalb vorher Teil 1 zum Auffrischen (wäre angesichts diesem Kuriositätenkabinett nicht nötig gewesen, wusste ich ja nicht). Teil 3 kenne ich nicht, und den 3D auch noch nicht. Du gehörst ja zu den wenigen Menschen, die mit dem was anfangen können. ;)
onyxxx11 Sun, 05 May 2013 21:42:13 -0000
Antwort löschenIch hab halt Geschmack :)
Na dann viel Spaß noch. Und jetzt gehts nur noch aufwärts, also minimal, aber immerhin!
JackoXL Sun, 05 May 2013 21:43:57 -0000
Antwort löschenNa ja, wie gesagt, Teil 4 und die ersten Remakes kenne ich, die haben keine 6 Punkte. ;)
der cineast Mon, 06 May 2013 16:29:15 -0000
Antwort löschenMeisterwerk. Fast auf einem Level mit Teil 1.
Gästebuch
Haschbeutel Sun, 19 May 2013 23:09:14 -0000
Tut mir leid. Aber die Welt von Pandora muss man huldigen ;) Gerne angenommen!
Dasprofil Sun, 19 May 2013 21:13:14 -0000
Hallo, dein Filmgeschmack wirkt sehr interessant. Ich mag es, wenn man sowohl mit dem Arthouse-Kino, als auch mit dem Unterhaltungskino etwas anfangen kann. Deshalb die Anfrage.
Demine Sun, 19 May 2013 20:49:09 -0000
Habe ich mal ganz dezent angenommen & danke, freut mich zu hören :)
Alienator Fri, 17 May 2013 06:28:40 -0000
82 % sind gut und wie ich sehe hasst du auch Patch Adams und liebst Heat. Passt also.
Alienator Fri, 17 May 2013 06:28:35 -0000
82 % sind gut und wie ich sehe hasst du auch Patch Adams und liebst Heat. Passt also.
FilmFan92 Wed, 08 May 2013 09:58:32 -0000
Bei 86% Gemeinsamkeit und so vielen Bewerteten Filmen kann ich nicht widerstehen und muss eine Anfrage da lassen :)
WhityWeissmann Sun, 05 May 2013 11:33:53 -0000
Das stimmt freudig ;) Das mit dem Geld lässt sich machen, momentan spekuliere ich ja noch auf Startkapital durch Drainagebohrung.
WhityWeissmann Sun, 05 May 2013 10:14:27 -0000
"Leidenschaftlicher Filmfan, aber kein Cineast. Dafür ist mir Unterhaltung zu wichtig." Du sprichst mir aus der Seele. Und der Rest stimmt auch. Darf ich untertänigst um Freundschaft bitten?
alex023 Sun, 28 Apr 2013 22:55:03 -0000
Ein Freund von spontanen Entschlüssen, je nach Gefühls- und Bauchlage also und dazu noch witzig, na, wenn das nicht passt! :D
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